Chemnitz: Linksextremisten besprühen Lebensschutzverein Kaleb mit Farbe
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In Chemnitz hat sich am 21. Mai ein neuer Angriff auf die Bundesgeschäftsstelle des Lebensschutzvereins Kaleb ereignet, bei dem die Fassade des Gebäudes mit Farbe besprüht wurde. Der Leiter der Geschäftsstelle Falk Weißbach bestätigte den Vorfall und erklärte, dass es sich um den dritten Angriff dieser Art innerhalb der vergangenen vier Jahre handelt.
Die Linksextremisten rechtfertigen ihre Tat in einem Selbstbezichtigungsschreiben damit, dass Kaleb „rechte Fundamentalisten“ sind, die aus christlich-fundamentalistischer Überzeugung agieren und gar keine Abtreibungen mehr stattfinden lassen wollen. Sie drohen weiterzumachen, bis Kaleb weder staatlich gefördert wird noch Einfluss auf die Gesellschaft nimmt.
Der Geschäftsführer Weißbach betonte, dass Kaleb in der Region Chemnitz im vergangenen Jahr rund 125.000 Euro an Hilfen weitergegeben hat und dass der Verein zunehmend gewürdigt wird. Trotz der Angriffe verurteilten fast alle Fraktionen im Stadtrat die Farbanschläge als Straftaten und zeigten Solidarität mit Kaleb, indem sie Spenden, Bekundungen und Gebete spendeten.
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