Zu wenig Patienten: Auch Krankenhäusern in Oberkirch und Ettenheim drohen Schließungen

Obwohl Deutschland sich derzeit angeblich in einer Jahrhundert-Pandemie befindet, müssen immer mehr Krankenhäuser schließen, weil es zu wenig Patienten gibt.


Symbolbild: CC BY-NC-SA 2.0 / flickr.com / Jonas Ginter

Das Aus für die Krankenhäuser in Oberkirch und Ettenheim rückt immer näher, heißt es in einem Bericht von „Badische Neueste Nachrichten“ (BNN). Aus finanziellen Gründen müssen die Krankenhäuser möglichst bald aufgegeben und als Gesundheitszentren weitergeführt werden.

Symbolbild: Creative Commons (CC0) / pikist.com

Bereits im Dezember 2020 berichtete News 23 über ein Krankenhaus in Ingelheim, dass ebenfalls aus finanziellen Gründen geschlossen wurde. Etwa 200 Mitarbeiter verloren zum Jahreswechsel ihre Arbeitsplätze, weil es nicht genug Patienten gab. Zeitgleich behaupteten Massenmedien wie die Deutsche Welle (DW): „Intensivstationen nähern sich offenbar der Belastungsgrenze.“ Doch davon war in vielen Kliniken nichts zu bemerken. Allein im Jahr 2020 wurden in Deutschland während der vermeintlichen Jahrhundert-Pandemie ca. 21 Krankenhäuser geschlossen. Etwa 30 weiteren Krankenhäusern droht ebenfalls die Schließung. Das Kliniksterben ist politisch gewollt, heißt es in einem Bericht der Berliner Zeitung (BZ).

Demnach hatte noch Ende Februar 2020 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu mehr Mut bei Krankenhausschließungen geraten. Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach (SPD) hielt 2019 einen Abbau der Kapazitäten grundsätzlich für richtig. Kurz darauf warnten die beiden „Experten“ plötzlich vor einer angeblichen Überlastung des Gesundheitssystems, die bis heute nicht mal ansatzweise erreicht wurde.

Auch der Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) müsse im Jahr 2021 sein Personal reduzieren, um die deutlich gesunkene Auslastung seiner Häuser in Mitte, Ost, Nord und Links der Weser zu kompensieren, berichtete der WESER KURIER. Die Vollzeitstellen sollen stark reduziert  und die Leiharbeit drastisch heruntergefahren werden. Von einer Überlastung des Gesundheitssystems ist keine Spur. Das bestätigte auch Professor Christoph Lütge, ehemaliges Mitglied des bayrischen Ethikrats, in einem Interview. Die Intensivstationen seien in der Breite gar nicht so überlastet, wie es immer behauptet wurde.