Wegen Kriegstreiberei: Bundesregierung macht Deutschland zu einem möglichen Angriffsziel

Der russische Außenminister und Diplomat Sergei Lawrow sagte, dass alle Waffentransporte, die in die Ukraine gelangen, für die russische Armee ein legitimes Angriffsziel seien. Auch auf Deutschland könnte es künftig Angriffe geben, wenn die deutsche Bundesregierung weiterhin ihre kriegstreibende Politik fortsetzt und dazu beiträgt, den Krieg in der Ukraine künstlich in die Länge zu ziehen.


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Waffenlieferungen, Truppentransporte und stationierte Raketen machen Deutschland zu einem möglichen Ziel:

„Wir haben sehr deutlich gemacht, dass jegliche Güter, die in die Ukraine gelangen und die wir als Waffentransport betrachten, zu einem legitimen Ziel werden“, zitierte das russische Nachrichtenportal „NEWS FRONT“ den russischen Außenminister Sergei Lawrow. Auch Deutschland könnte Ziel von Angriffen werden. Der russische Militärgeheimdienst GRU soll, nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins FOCUS, bereits potenzielle Angriffsziele in Deutschland ausspioniert haben.

Der deutsche Nato-General Jörg Vollmer sieht angeblich die Nato-Mitgliedstaaten derzeit zwar nicht von einem russischen Angriff bedroht, doch die Bundesrepublik Deutschland (BRD) ist ein Dreh- und Angelpunkt der gesamten NATO-Militärmaschinerie. Deutsche Straßen, Schienen und Flug-, sowie Seehäfen werden derzeit für massive Truppenbewegungen und Waffentransporte nach Osteuropa genutzt. In Landstuhl befindet sich das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der Vereinigten Staaten (USA). Über den Militärstützpunkt Ramstein werden zahlreiche Drohneneinsätze und Militärtransporte durchgeführt. Deutschland ist massiv in die umfangreichen Waffenlieferungen an die Ukraine involviert. Daher könne es sein, dass die Bundesrepublik künftig zu einem Ziel von Angriffen oder Sabotage werden könnte.

Sicherheitsbehörden rechnen mit gezielten Angriffen:

Der russische Militärgeheimdienst GRU soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins FOCUS bereits potenzielle Angriffsziele in Deutschland ausspioniert haben. Angeblich seien im Gepäck von zwei Männern in der Ukraine Aufzeichnungen und Koordinaten gefunden worden, die auf deutsches Gebiet führten. Auf einem Zettel soll die kleine Gemeinde Markersdorf im Landkreis Görlitz vermerkt gewesen sein, wo es einen Standort der Bonner Bundesnetzagentur gibt.

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz untersuche derzeit Hinweise auf Objekte in Berlin und Sachsen, die im Kriegsfall von Spezialkräften der russischen Armee attackiert werden könnten, berichtete FOCUS unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Bei diesen Zielen soll es sich unter anderem um Einrichtungen der Bundesnetzagentur handeln, die sich im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums unter anderem mit neuen Entwicklungen in der Telekommunikation, der Energiewirtschaft sowie mit Elektrizität und Gas befasst.

Hybride Kriegsführung gegen kritische Infrastruktur:

Der Krieg in Osteuropa könnte auch die Cyber-Sicherheit in Deutschland gefährden. Behörden empfehlen, sich ausreichend auf mögliche Stromausfälle vorzubereiten. Bei einem anhaltenden Blackout wären die Folgen verheerend. „Besonders schwerwiegend wären Ausfälle in der Informations- und Telekommunikation, Versorgungsausfälle bei der Wasser- und Abwasserversorgung sowie im Lebensmittelbereich. Auch die Krankenversorgung und die Gefahrenabwehr mit essentieller Bedeutung für die Gesellschaft wären massiv betroffen“, heißt auf der Webseite vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz.

„Wie Deutschland zur Zielscheibe eines Atomangriffs“ gemacht wird:

Dem Journalisten Roland Hipp zufolge werden allein auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst im rheinland-pfälzischen Büchel mindestens 20 US-amerikanische Atombomben gelagert. Diese sollen im Kriegsfall als Bestandteil der sogenannten nuklearen Teilhabe von deutschen Bundeswehrpiloten ins Ziel geflogen werden, schrieb Roland Hipp in einem Artikel. Die Bundesregierung hat erst kürzlich den Kauf von 35 atomwaffenfähigen F-35-Kampfflugzeugen abgeschlossen. Somit wäre Deutschland als Standort US-amerikanischer Atomwaffen eines der strategischen Hauptangriffsziele, wenn es zu einem größeren Krieg kommt.

 

Mehreren Berichten zufolge hat die US-Regierung angekündigt, weiteres Kriegsgerät im Wert von 800 Millionen Dollar an die Ukraine zu liefern. Das sogenannte „Hilfspaket“ beinhalte unter anderem Flugabwehrraketen, Drohnen und Tausende Panzerabwehrwaffen. Solche Waffenlieferungen werden erfahrungsgemäß meistens über Deutschland abgewickelt. Dies erhöht zusätzlich die Gefahr, Ziel von Angriffen und Sabotage zu werden. Daher sollte sich die Bevölkerung mit Lebensmittel- und Spritvorräte auf den möglichen Ernstfall vorbereiten.