WEGEN FAKE NEWS: RTL-Reporterin bettelt um Verzeihung

Die RTL-Reporterin Susanna Ohlen hatte sich in Bad Münstereifel als „freiwillige Helferin“ inszenierte. Doch schon nach kurzer Zeit wurden diese Inszenierung als FAKE NEWS enttarnt. Nun bettelt Susanna Ohlen um Verzeihung.


RTL / Guten Morgen, Deutschland / Susanna Ohlen

Mit einer Schaufel in der Hand behauptete Susanna Ohlen in einem RTL-Bericht, dass sie in der von Überschwemmung betroffenen Stadt Bad Münstereifel bereits am Vortrag von morgens bis abends „mit angepackt“ habe. Ein Video im Internet zeigt, wie die Reporterin sich kurz vor dem Videodreh Schlamm auf die Kleidung und ins Gesicht schmierte. Als der Schwindel aufflog, bettelte Susanna Ohlen öffentlich um Vergebung.

Billige Ausrede:

Sie habe in der RTL-Sendung „Guten Morgen, Deutschland“ einen schweren Fehler gemacht, schrieb Ohlen auf Instagram. Angeblich hätte sie am vorherigen Tag bereits privat in der Region geholfen und sich geschämt, in sauberem Oberteil vor der Kamera zu stehen. „Daraufhin habe ich mir, ohne zu überlegen, Schlamm auf meine Kleidung geschmiert“, erklärte die Reporterin, nachdem eine Welle von Empörung über RTL hereinbrach. „Mir als Journalistin hätte das niemals passieren dürfen“, behauptete Olen später auf Instagram. „Ich bitte um Verzeihung.“

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht:

Bereits Anfang des Jahres fiel der Fernsehsender RTL mit dreisten FAKE NEWS auf. Ein Kamerateam besuchte Mitte Januar 2021 ein Bestattungsunternehmen im sächsischen Meißen und befragte die Mitarbeiter zur Situation vor Ort. Doch was ein Mitarbeiter sagte, passte offensichtlich nicht in das Framing des Senders und wurde kurzerhand zensiert. Stattdessen berichtete RTL das genaue Gegenteil von dem, was der Bestatter erklärt hatte.