Verfassungsschutz ermittelt wegen „gemeinsamen maskenfreien Einkaufen“

Die Landespolizeidirektion Wien hat auf ihrem offiziellen Twitter-Account bekanntgegeben, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) Ermittlungen eingeleitet hat, wegen eines Aufrufs in Telegram zum „gemeinsamen maskenfreien Einkaufen“.


Symbolbild: CC-BY 2.0 / cnull.de / Marco Verch

Es gibt Dinge, die würde man nicht glauben, wenn man sie nicht selbst gesehen oder in diesem Fall selbst gelesen hätte. In Österreich ermittelt derzeit das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) gegen mehrere Personen, weil sie im Messenger Telegram zum „gemeinsamen maskenfreien Einkaufen“ aufgerufen haben.

Speziell in Telegramgruppen verbreitet sich ein Aufruf zum „gemeinsamen maskenfreien Einkaufen“. Wir und die betroffenen Supermärkte sind dies bzgl. bereits in Kenntnis & Austausch. Ermittlungen gegen die Organisatoren werden vom BVT (=Verfassungsschutz) geführt“, heißt es in der Mitteilung der Landespolizeidirektion Wien vom 3. März 2021.

Wer also in Österreich gemeinschaftlich ohne Maske einkaufen möchte, ist ein Fall für das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Die verantwortlichen Personen müssen nun vermutlich mit einer Hausdurchsuchung und entsprechenden Bußgeldern rechnen.