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Umfrage: Jeder Dritte vermutet politische Einflussnahme auf Medien

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die etablierten Massenmedien haben zunehmend Probleme mit der eigenen Glaubwürdigkeit. Das Vertrauen der Zuschauer und Leser hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Dies spiegelt sich auch teilweise in einer aktuellen Dimap-Umfrage wieder.

 

CC0 1.0 / pixabay.com / Joe007

37 Prozent der Umfrageteilnehmer vermuteten, dass besonders die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von Vorgaben durch die Politik betroffen sei, berichtet die Welt. Beim Fernsehen insgesamt lag der Wert bei 15 Prozent und bei Zeitungen bei neun Prozent. Auf die Frage, ob man die Informationen in den deutschen Medien für glaubwürdig halte, antworteten 33 Prozent der Befragten mit „nicht glaubwürdig“. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap befragte in Telefoninterviews zwischen 14. Oktober und 1. November insgesamt 1000 Personen im Alter ab 18 Jahren. Solche Umfragen werden meistens als repräsentativ deklariert. Das sind sie in vielen Fällen aber nicht und sollten deswegen nicht überbewertet werden.

4 Comments

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  2. Armin

    Ich finde es erschreckend, dass 2 von 3 Personen dermaßen eingelullt fern der Realität sind.

    Natürlich ruft Merkel nicht an und sagt was gesendet werden soll. Aber die extrem hoch dotierten Posten in den Sendeanstalten werden nach politischen Kriterien besetzt. Wer besonders vorrauseilend die Meinung der Mächtigen als Wahrheit darstellt, bekommt vom Topf der zwangsweise durch unsere GEZ Gebühren gefüllt ist, einen fetten Happen.

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