Zunehmende Zweifel am „Hitzerekord von Lingen“

Erstmals seit Aufzeichnung der Temperaturmessungen in Deutschland ist die Temperatur über 41 Grad gestiegen, behauptet der STERN. Klimaschützer sind in heller Panik: Bei einer Messstation in Lingen wurden sogar bis zu 42,6 Grad gemessen. Doch wie werden solche Messungen durchgeführt?

 

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Der Standort der Messstationen ist für das Endergebnis entscheidend. Gemessen wird zwei Meter über dem Erdboden, heißt es in der Basler Zeitung. Die Messgeräte befinden sich auf Grünflächen in einem Gehäuse, das von Lamellen umgeben ist, damit die Sonne nicht direkt auf die Thermometer scheinen kann aber keine Stauhitze entstehet. Außerdem muss ein Mindestabstand zu Bäumen und Gebäuden eingehalten werden.

 

Der Meteorologe Jörg Kachelmann bezweifelt, dass diese wissenschaftlichen Standards in Lingen eingehalten wurden: „Man sieht hier schön, wie die lokalen Gegebenheiten in Lingen den Rekord möglich gemacht haben, der Fehler durch die ventilationshemmende Umgebung ist rund drei Grad, wie man an den umgebenden Stationen sieht“, zitiert die Zeitung den Experten.

 

Noch im Jahr 2011 bezeichnete Kachelmann Kritiker von Geoengineering als „Nazis“. Heute kritisiert er selbst die allgemeine Berichterstattung über Wetterereignisse: „Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind teilweise falsch oder mutwillig frei erfunden. Die Themen klicken gut und niemand beschwert sich beim Presserat oder Landgericht (…) Was die Berichterstattung zu naturwissenschaftlichen Themen angeht erlebe ich eine Verkommenheit weiter Teile des Medienbetriebs“, sagte Kachelmann in einem MEEDIA-Interview.

 

Bereits letzten Sommer zweifelte Kachelmann schon an der Temperaturmessung in Lingen: „Dass man in den letzten Tagen immer wieder mal von tollen Hitzewerten aus Lingen im Emsland hörte, hat weniger mit einem realen Geschehen, sondern mit dem Wachstum der Bäume im dortigen Schwimmbad zu tun, die einen laufend größeren Luftstau rund um die Wetterstation erzeugen“, schrieb Kachelmann vor fast genau einem Jahr in einem Artikel. Wie auch immer, Klimaaktivisten schlagen Alarm und instrumentalisieren die Rekordwerte aus Lingen für das große Geschäft mit dem Klimawandel.

Strompreise um 50 Prozent gestiegen wegen Energiepolitik der Bundesregierung

Eine Auswertung der Strompreisentwicklung der letzten 12 Jahre offenbart einen massiven Anstieg: Während 5.000 kWh im Jahr 2007 noch etwa 981 Euro gekostet haben, kostet die gleiche Menge Strom heute im Schnitt bis zu 1.473 Euro. Offensichtlich sind die Strompreise nach dem Amtsantritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) um bis zu 50 Prozent gestiegen.

 

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„Der Strompreis jagt von einem Rekord zum nächsten (…) Jeden Monat wird Strom für Verbraucher ein bisschen teurer. Ein Ende der Fahnenstange ist nicht in Sicht.“, meint Lasse Schmid, CHECK24-Geschäftsführer für Energie.

 

Im ersten Halbjahr 2019 wurde erstmals mehr Strom aus Solar, Wind, Wasser und Biomasse produziert als aus Kohle- und Atomkraft. Dies ist auch der Grund, warum die Strompreise so massiv ansteigen. Die Stromgewinnung aus sogenannten erneuerbaren Energiequellen ist deutlich teurer als die herkömmliche Stromerzeugung.

 

Etwa 30.000 Windräder müssen in Deutschland das leisten, was früher einige wenige Kohlekraftwerke geschafft haben. Wie aus einer Jahresbilanz der Bundesnetzagentur hervorgeht, werden jährlich Rekordsummen aufgebracht, um die Stromnetze unter den Bedingungen der Energiewende stabil zu halten.

 

So zahlten Stromabnehmer im Jahr 2017 insgesamt 1,4 Milliarden Euro für notfallartige Eingriffe ins Stromnetz. Riesige Mengen an Ökostrom konnten aus Sicherheitsgründen nicht ins Stromnetz eingespeist werden. Trotzdem mussten die Endverbraucher für diesen „nicht produzierten“ Strom an die Anlagenbetreiber eine Entschädigung in Höhe von 610 Millionen Euro zahlen.

Krisenvorsorge wegen Blackout in Deutschland

Wie ernst die Lage ist, zeigen aktuelle Maßnahmen zur Krisenvorsorge der Stadt Dortmund: Um die Einsatzfähigkeit der örtlichen Feuerwehr bei einem Zusammenbruch des Stromnetzes zu gewährleisten, wird diese mit Notstrom-Aggregaten im Wert von einer Millionen Euro ausgestattet.

 

Nicht nur Deutschland ist von der Gefahr eines Mega-Blackouts betroffen. Es besteht auch das Risiko eines länderübergreifenden Stromausfalls. Zum Beispiel waren im Jahr 2006 bis nach Marokko mehr als zehn Millionen Haushalte stundenlang ohne Strom.

 

Doch was passiert, wenn der Strom für mehrere Tage oder Wochen ausfällt? Die gesamte Infrastruktur würde zusammenbrechen. Ohne Strom funktioniert kein Bankautomat, kein Supermarkt, keine Verkehrsampel und kein Telefonnetz. Wenn es keine ausreichende Lebensmittelversorgung mehr gibt, kommt es früher oder später zu Unruhen und Plünderungen.

 

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Der Chef des kommunalen Netzbetreibers Berlin Energie, Wolfgang Neldner, bereitet sich mit einem Vorrat an Kerzen und Trinkwasser auf mögliche Stromausfälle vor. Er habe genug Vorräte für “eine Woche mindestens, eher mehr”, sagte Neldner der Berliner Zeitung. Auch die Bundesregierung empfiehlt eine entsprechende Krisenvorsorge.

 

Aufgrund der Energiewende werden die Strukturen der Energieerzeugung immer komplexer. Wolfgang Neldner geht davon aus, dass das Risiko von Stromausfällen wie in Berlin-Köpenick Ende Februar zunehmen könnte. 31.000 Haushalte waren damals von der Stromversorgung abgeschnitten.

 

Doch wie bereitet man sich auf solch einen Ernstfall vor? „Bürger werden angehalten, sich einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen anzulegen“, heißt es in einem Zivilschutzkonzept der Bundesregierung.

 

Sebastian Hein fasst in seinem Buch “Prepper, Krisenvorsorge, Survival Guide” alles zusammen, was Sie wissen müssen, um sich auf einen länger dauernden Stromausfall vorzubereiten. Das Buch enthält Anleitungen zum Anlegen von Lebensmittelvorräten, Tipps zur Lagerhaltung, Heimverteidigung und vieles mehr.

 

Zu den wichtigsten Dingen bei einem längeren Stromausfall zählen Trinkwasser, Lebensmittel, Kerzen, Taschenlampen, Batterien und z.B. Gaskocher. Doch auch für die eigene Sicherheit sollte vorgesorgt sein. Im Internet gibt es zahlreiche Webseiten, Foren und Gruppen, die Hilfestellung für Anfänger bieten. Auch die Vernetzung mit anderen Preppern ist empfehlenswert.

Bundesregierung kann Bevölkerung nicht schützen und empfiehlt Notvorräte (2016)

Sebastian Hein fasst in seinem Buch “Prepper, Krisenvorsorge, Survival Guide” alles zusammen, was Sie wissen müssen, um sich auf einen länger dauernden Stromausfall vorzubereiten. Das Buch enthält Anleitungen zum Anlegen von Lebensmittelvorräten, Tipps zur Lagerhaltung, Heimverteidigung und vieles mehr.

 

Zu den wichtigsten Dingen bei einem längeren Stromausfall zählen Trinkwasser, Lebensmittel, Kerzen, Taschenlampen, Batterien und z.B. Gaskocher. Doch auch für die eigene Sicherheit sollte vorgesorgt sein. Im Internet gibt es zahlreiche Webseiten, Foren und Gruppen, die Hilfestellung für Anfänger bieten. Auch die Vernetzung mit anderen Preppern ist empfehlenswert.

Bundeswehr trainiert Maßnahmen gegen „terroristische Bedrohungen“ in Berlin

Bewaffnete Soldaten und gepanzerte Fahrzeugen vom Typ DINGO und EAGLE IV, sowie ein Hubschrauber vom Typ CH53 sollen an der Anti-Terror-Übung in Gatow teilnehmen, bei der die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr getestet wird.

 

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Militärische Übungen dieser Art seien notwendig, um die Wirksamkeit von Abläufen und Maßnahmen zur Erhöhung der militärischen Sicherheit gegen terroristische Bedrohungen und Sabotage zu überprüfen, gab die Pressestelle der Luftwaffe bekannt.

 

Bereits im Juni hat die Bundeswehr gemeinsam mit der Polizei eine länderübergreifende Katastrophen- und Anti-Terror-Übung durchgeführt. Hunderte Einsatzkräfte der Bundeswehr-Dienststellen in Berlin, Erfurt, Magdeburg, Potsdam und Schwerin haben damals an der Übung auf dem Brandenburger Truppenübungsplatz Lehnin teilgenommen.

 

Bei der Großübung in Brandenburg wurde ein Terroranschlag bei extremer Wetterlage simuliert. In dem gespielten Szenario musste die Polizei aufgrund der hohen Belastung die Bundeswehr hinzuziehen.

 

Etwa 10 Wochen später führt die Bundeswehr erneut eine Anti-Terror-Übung durch. Dies mal in Berlin Gatow. Die Pressestelle der Luftwaffe rechnet im Umfeld der Kaserne mit möglichen Beeinträchtigungen, die im Zusammenhang mit der Übung entstehen könnten.

 

Das Bundeskriminalamt gab auf Anfrage des Tagesspiegels bekannt, dass derzeit etwa 700 religiös motivierte Gefährder unter Beobachtung stehen, denen terroristische Anschläge zugetraut werden. Seit 2014 seien mehr als 5.000 Hinweise auf mögliche Kriegsverbrecher unter Zuwanderern eingegangen, gab das BKA auf Anfrage der FDP-Abgeordneten Linda Teuteberg bekannt. Sicherheitskreise gehen sogar von noch deutlich höheren Zahlen aus. Vor diesem Hintergrund führt die Bundeswehr regelmäßig Anti-Terror-Übungen durch.