Triage in Zittau: Massenmedien haben unbestätigte „FAKE NEWS“ verbreitet



Zahlreiche Massenmedien haben berichtet, dass in einer Zittauer Klinik nicht alle „Corona“-Patienten behandeln werden konnten und man deswegen bereits Menschen hat sterben lassen.


Public Domain (CC0) / pixino.com / DarkoStojanovic

Hemmungslose Angst-Propaganda:

Deutsche Massenmedien erweisen sich in der sogenannten Corona-Krise als regelrechte FakeNews-Schleudern. Erst wurde behauptet, dass es in nur 24 Stunden „fast 1000 Corona-Tote“ gegeben habe und dann hieß es, dass in einer Zittauer Klinik mehrere Patienten sterben mussten, weil nicht alle behandelt werden konnten. Nun stellt sich heraus: Scheinbar alles frei erfunden.

FAKE NEWS und Desinformationen:

Am 16. Dezember berichteten fast alle großen Medien in Deutschland, es hätte „fast 1000 Corona-Tote in 24 Stunden“ gegeben. Genau genommen sollen es 952 gewesen sein. Doch in Wirklichkeit waren es deutlich weniger. Die hohe Zahl kam nur zustande, weil nichtgemeldete Todesfälle vom 14. Dezember nachträglich hinzugerechnet wurden.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht:

Ebenfalls am 16. Dezember behaupteten zahlreiche Medien, dass die erste Klinik in Sachsen so überlastet sei, dass man bereits mehrfach eine sogenannte Triage anwenden musste. Als Triage wird ein nicht gesetzlich kodifiziertes oder methodisch spezifiziertes Verfahren zur Priorisierung medizinischer Hilfeleistung bezeichnet. Wenn ein Arzt mehrere schwerkranke Patienten hat, aber nicht alle behandeln kann, muss er entscheiden, wer die besten Überlebenschancen hat und wer sterben muss.

Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht”, zitierte T-Online den Klinikmitarbeiter Mathias Mengel.

Zittauer Klinik dementiert Berichterstattung:

News 23 kontaktierte umgehend die Klinik, erhielt aber bisher keine Antwort. Ausgerechnet die BILD entlarvte diese Meldung als vermeintliche Falschinformation. Demnach habe eine Sprecherin des Klinikum Oberlausitzer Bergland die Anwendung einer Triage dementiert. Auch der sächsische Ministerpräsident Kretschmer behauptet: „Diese Aussage ist nicht getroffen worden.”

Vertuschungsaktion:

Als diese vermeintliche „FAKE NEWS“ aufflog, mussten zahlreiche Medien ihre Berichterstattung korrigieren. „Erste Klinik in Sachsen musste Corona-Triage anwenden“, berichtete ursprünglich die Leipziger Volkszeitung. Später änderte sie die Schlagzeile und ließ den Artikel hinter einer Bezahlschranke verschwinden.



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