Was deutsche Massenmedien über Ausschreitungen in den USA verschweigen

Massenproteste, Gewaltausbrüche und Plünderungen – Nachdem im Mai 2020 der Afroamerikaner George Floyd infolge einer brutalen Polizeimaßnahme verstorben ist, haben die sozialen und ethnischen Spannungen in den USA massiv zugenommen. Angebliche habe es sich bei der Polizeimaßnahme um rassistische Polizeigewalt gehandelt, welche in den USA um sich greift. Doch ein Blick in Studien und Statistiken offenbart ein deutlich differenziertes Bild der Lage.

„Defender 2020“: USA schicken 20.000 Soldaten nach Europa

Für die USA wird „Defender 2020“ die größte Nato-Übung dieser Art nach Ende des Kalten Krieges sein, berichtet die WELT. Dabei wird unter anderem die Verlegung der Streitkräfte nach Europa geübt.

 

Public Domain (CC0) – A1C Jordan Castelan (wikimedia.org)

Der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Übung wird Deutschland sein. Von dort aus ziehen die Streitkräfte nach Polen und ins Baltikum weiter. Daher wird es im Mai und April 2020 in der Bundesrepublik zu erhöhten Militäraktivitäten kommen.

 

Dazu seien drei sogenannte Convoy-Support-Zentren für die Marschkolonnen und der Aufbau einer Tankanlage auf dem Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide geplant, berichtet die WELT.

 

Mit der US-geführten Übung „DEF 20“ soll eine schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa geübt werden, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Verfahren im Krisenfall funktionieren.

 

Deutschland hätte angeblich ein wesentliches Interesse, unter Beweis zu stellen, dass es bereit ist als Drehscheibe und Transitland eine zentrale Rolle im nächsten Nato-Krieg zu erfüllen und damit einen substanziellen Beitrag für die „gemeinsame europäische und euroatlantische Sicherheit“ leisten könne, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland.

USA werden Kriegsverbrechen in Somalia vorgeworfen

Die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ hat den US-Drohnenkrieg in Somalia untersucht und erhebt schwere Vorwürfe. Die Drohnenangriffe würden „offensichtlich humanitäres Völkerrecht“ verletzen und teilweise auf „Kriegsverbrechen hinauslaufen“.