Weitere Erhöhung des Rundfunkbeitrags von Ministerpräsidenten unterschrieben

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben eine weitere Erhöhung des Rundfunkbeitrags unterschrieben. Wenn die Länderparlamente dem Vorhaben einstimmig zustimmen, steigt der Rundfunkbeitrag ab Januar 2021 von 17,50 Euro auf 18,36 Euro. Ohne eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags drohe angeblich in der nächsten Beitragsperiode 2021 bis 2024 eine Finanzlücke von 1,5 Milliarden Euro. Ein herkömmliches Wirtschaftsunternehmen wäre bei dieser Bilanz längst insolvent. Doch der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) wird von den Beitragszahlern weiterhin fleißig zwangsfinanziert.

„Genug GEZahlt“ – Bürgerinitiative zur Abschaffung des Rundfunkbeitrags

Der Verein „Genug GEZahlt! in Sachsen e.V.“ stellt sich gegen die Zwangsfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und fordert eine Gleichberechtigung der Medienangebote im Freistaat Sachsen. In einem Volksantrag verlangt der Verein die Abschaffung des Rundfunkbeitrags. Auch in anderen Bundesländern gibt es solche Initiativen.

Erhöhung des Rundfunkbeitrags im Kampf gegen „Populismus“

Der Vorsitzende des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks (BR), Lorenz Wolf will den Rundfunkbeitrag erhöhen, um besser gegen sogenannten Populismus vorgehen zu können. Doch seit wann ist es die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sich gegen Populismus zu engagieren?

Kommission fordert jährliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland gehört zu den Teuersten der Welt. Er kostet jährlich bis zu 8 Milliarden Euro, welche durch den Beitragsservice eingetrieben werden. Doch das ist den Verantwortlichen scheinbar noch nicht genug. Die Rundfunkkommission der Länder hat sich für eine automatische Erhöhung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen.