Lockdown hat angeblich 3 Millionen Todesfälle in Europa verhindert

Eine Studie des Imperial College in London geht davon aus, dass der Lockdown in Europa angeblich 3,1 Millionen Todesfälle verhindert habe. „Diese Daten deuten darauf hin, dass es ohne Interventionen wie Lockdown und Schulschließungen noch viel mehr Todesfälle durch Covid-19 gegeben haben könnte”, meint Dr. Samir Bhatt, einer der Studienautoren. Doch das schwedische Modell widerspricht dieser Behauptung fundamental. Denn in Schweden gab es kein Massensterben, obwohl dort weitgehend auf repressive Maßnahmen verzichtet wurde.

Erdogan will Europa fluten: „Wir haben die Tore geöffnet“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hält sich nicht mehr an die Vereinbarungen mit Brüssel und schickt tausende Migranten auf den Weg nach Europa. Offensichtlich mit dem Ziel, Europa zu destabilisieren. „Wir haben die Tore geöffnet“, sagte Erdogan in Istanbul. Kurz darauf kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen an der griechischen Grenze.

„Wir lieben Europa, wir hassen die Europäische Union”

Der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs scheint nun endgültig beschlossene Sache zu sein. Am 24. Januar 2020 wurde das Austrittsabkommen unterzeichnet und am 31. Januar feierten viele Briten die vermeintlich neu errungene Freiheit. Der britische Politiker Nigel Farage hielt zu diesem Anlass eine Rede und stellte klar: „Wir lieben Europa, wir hassen einfach nur die Europäische Union.“

„Ein Krieg mit Russland wird sich in Europa abspielen“

Marco Henrichs war 24 Jahren Triathlon-Sportler und wechselte 2015 vom Triathlon zum Langstreckenschwimmen. Seine Schwimmtrainerausbildung absolvierte er in der Russischen Föderation. Mit Sorge beobachtet er die Berichterstattung der Medien in Bezug auf Russland und die Politik der „Konfrontation“. Wenn es zu einem Krieg gegen Russland komme, werde dieser in Europa stattfinden: „Also vor unserer Haustür und nicht in Washington! Wenn das passiert, sitzen alle unsere Kriegstreiber aus Politik und Medienlandschaft in Sicherheit! Aber wir werden, wie vor 75 Jahren, wieder über unsere toten Kinder und Lieben trauern“, sagte Henrichs in einem Interview.

„Defender 2020“: USA schicken 20.000 Soldaten nach Europa

Für die USA wird „Defender 2020“ die größte Nato-Übung dieser Art nach Ende des Kalten Krieges sein, berichtet die WELT. Dabei wird unter anderem die Verlegung der Streitkräfte nach Europa geübt.

 

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Der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Übung wird Deutschland sein. Von dort aus ziehen die Streitkräfte nach Polen und ins Baltikum weiter. Daher wird es im Mai und April 2020 in der Bundesrepublik zu erhöhten Militäraktivitäten kommen.

 

Dazu seien drei sogenannte Convoy-Support-Zentren für die Marschkolonnen und der Aufbau einer Tankanlage auf dem Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide geplant, berichtet die WELT.

 

Mit der US-geführten Übung „DEF 20“ soll eine schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa geübt werden, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Verfahren im Krisenfall funktionieren.

 

Deutschland hätte angeblich ein wesentliches Interesse, unter Beweis zu stellen, dass es bereit ist als Drehscheibe und Transitland eine zentrale Rolle im nächsten Nato-Krieg zu erfüllen und damit einen substanziellen Beitrag für die „gemeinsame europäische und euroatlantische Sicherheit“ leisten könne, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland.

„Die vereinigten sozialistischen Staaten von Europa”

Tatsächlich ist der Gedanke von einem vereinten Europa unter sozialistischer Vorherrschaft bei Linken sehr beliebt. Im Jahr 1947 wurde ein Dachverband mit dem Namen „Sozialistische Bewegung für die Vereinigten Staaten von Europa“ gegründet.

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Auch heute ist dieses Konzept immer noch relativ weit verbreitet. „Für die Vereinigten Sozialistischen Staaten von Europa”, titelte die marxistische Webseite „Der Funke” am 22. Februar 2019. „Unsere Alternative zur kapitalistischen EU ist nicht der Traum von nationaler Souveränität”, schreibt Hans-Gerd Öfinger in einem Artikel. „Unsere Alternative heißt: Vereinigte Sozialistische Staaten von Europa.”

 

Offenbar scheinen sich fast alle größeren Parteien in Deutschland einig zu sein: Man brauche ein vereintes Europa. Nur ob diese Vereinigung nach dem Vorbild der USA oder doch der UDSSR stattfinden soll, ist man sich noch nicht ganz einig.

Der Begriff „Vereinigte Staaten von Europa“ ist ein politisches Schlagwort der sogenannten Europabewegung. Der ehemalige US-Präsident George Washington schrieb im Jahre 1776 in einem Brief: „Wir haben ein Korn der Freiheit und Einheit gesät, das nach und nach auf der ganzen Welt keimen wird. Eines Tages werden, nach dem Muster der Vereinigten Staaten, die Vereinigten Staaten von Europa gegründet werden.” Doch wenn es nach der Bundestagsabgeordneten Katja Kipping geht, werden nicht die USA das Vorbild des vereinten Europas sein, sondern die Soviet Union (UDSSR).