Werden Grippe-Fälle zu Corona-Infektionen umdeklariert?

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Robert-Koch-Institut (RKI) wurden seit März 2020 außergewöhnlich wenige Grippe-Fälle registriert. Den offiziellen Zahlen zufolge scheint die Grippe in Deutschland fast ausgestorben zu sein. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Bayern meldete von Oktober bis Mitte November gerade mal 16 Grippe-Fälle. Nun besteht der Verdacht, dass viele Grippe-Erkrankungen zu Corona-Infektionen umdeklariert wurden.

Ischgl-Studie: 85 Prozent der Corona-Infektionen blieben unbemerkt

Der österreichische Ort Ischgl galt als Corona-Hotspot. Als „Epizentrum“ und „Brennpunkt“ wurde der Ort in den Massenmedien bezeichnet. Das sogenannte Coronavirus hätte sich dort angeblich rasant ausgebreitet. Im Zuge dessen nahmen fast 80 Prozent der Bewohner an einer Studie teil und ließen sich auf SARS-CoV-2 testen. Dabei kam heraus, dass 85 Prozent der Corona-Infektionen unbemerkt verliefen und 42 Prozent der Studienteilnehmer bereits Antikörper entwickelt hatten.