Ehemalige Mitarbeiterin beklagt mangelnde Meinungsfreiheit bei der „New York Times“

Die Autorin Bari Weiss war mehrere Jahr als Redakteurin für die US-amerikanische Tageszeitung „New York Times“ tätig. Doch Weiss hat bei der Zeitung gekündigt. Nun erhebt sie schwere Vorwürfe und beklagt einen Mangel an Meinungsfreiheit. Man hätte nicht „die zentrale Bedeutung des freien Gedankenaustauschs mit einer demokratischen Gesellschaft gelernt”, heißt es in einem offenen Brief. Weil sie eine andere Auffassung zu bestimmten Themen vertrat, hätten andere Mitarbeiter sie als „Nazi” und Rassist” beschimpft. Es gehe ihnen nicht darum einem neugierigen Publikum zu ermöglichen, seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen, sondern darum, das engste Publikum zufrieden stellen.