Statistisches Bundesamt: Weniger Sterbefälle im März 2021 als in den Vorjahren

Die Bundesregierung, deren Experten und die Massenmedien warnen seit Monaten vor einer „Dritten Welle“. Doch in den Sterbezahlen vom Statistischen Bundesamt lässt diese Welle sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht erkennen.


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Zwar sind die vermeintlichen Infektionszahlen seit Anfang des Jahres 2021 wieder angestiegen, nach dem Schnell- und Selbsttests eingeführt wurden, doch die Anzahl von intensivmedizinischen Patienten und die Zahl der Sterbefälle hält sich noch in Grenzen. Einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes zufolge sind in Deutschland im März 2021 deutlich weniger Menschen gestorben, als in den Vorjahren.

Untersterblichkeit liegt bei 11 Prozent:

Die Anzahl der Sterbefälle im März 2021 liegt 11 Prozent (9.714 Fälle) unter dem Durchschnitt desselben Zeitraums der letzten 4 Jahre. Trotzdem will die Bundesregierung einen sogenannten Brücken-Lockdown durchsetzen, der massive Einschränkungen der Grundrechte zur Folge hat. Noch am 26. März prognostizierte die Süddeutsche Zeitung (SZ) unter Berufung auf den Modellierer Kai Nagel eine 2000er Inzidenz bis Mai 2021. Das wären etwa 230.000 vermeintliche Neuinfektionen pro Tag. Doch von solchen Zahlen ist Deutschland weit entfernt.