„Sie züchten ein neuartiges Virus, um es noch ansteckender zu machen“

Der Begriff „Gain-of-Function“ bezeichnet in der Virenforschung die Manipulation von Viren, mit dem Ziel bestimmte Eigenschaften zu verstärken. Ihre Gene werden so verändert, dass sie eine neue, abnormale Funktion erhalten oder bestehende Funktionen verstärkt werden. Auf diese Weise lassen sich harmlose Erreger im Labor überaus gefährlich machen.

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„Diese Art der Forschung gibt es schon einige Jahre und sie konzentriert sich vor allem auf das Influenza-Virus“, zitiert Heise den Bioingenieur Steven Salzberg. Eine Gruppe von Grippe-Virologen wolle beweisen, dass sie dem Grippevirus neue Funktionen verpassen können, erklärte Salzberg in einem Interview. Auf diese Weise könne die Übertragbarkeit von Viren erhöht werden. Was Salzberg allerdings nicht erwähnt ist die Tatsache, dass auch die Tödlichkeit eines Virus damit erheblich gesteigert werden kann.

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Der französische Virologe Luc Montagnier geht davon aus, dass das SARS-CoV-2 Virus nicht von einem Tier übertragen worden ist, sondern in einem Labor entstanden sein muss. Es wäre möglich, dass es im Rahmen der „Gain-of-Function“-Forschung manipuliert wurde, um es übertragbarer und gefährlicher zu machen. „Forscher nehmen einen oder mehrere Vogelgrippe-Viren und versuchen dann, willkürliche Mutationen zu generieren, was nicht schwer ist“, sagte der Bioingenieur Steven Salzberg.

Zitat:

„Sie züchten künstlich ein neuartiges Virus, um es noch ansteckender zu machen. Darin liegt aber das große Risiko einer Pandemie, wie wir es jetzt weltweit sehr drastisch mit dem neuartigen Coronavirus sehen können. Zumindest, wenn die Forscher tatsächlich erfolgreich darin sind, solch einen Virus zu kreieren – und sie behaupten, das bereits getan zu haben.“ (Steven Salzberg)

Professor Luc Montagnier sagte in einer Fernsehsendung, dass er und ein Kollege bei einer Untersuchung des neuen Coronavirus RNA-Sequenzen von HIV gefunden haben, die nicht auf natürliche Weise zum Bestandteil von SARS-CoV-2 geworden sein könnten. Um eine HIV-Sequenz in das Genom einzubringen, seien molekulare Werkzeuge nötig, und das könne nur in einem Labor gemacht werden, meint der französische Virologe Luc Montagnier.

Erst kürzlich warten Experten des Europarats vor Anschlägen mit Biowaffen. Die Covid-19-Pandemie habe gezeigt, wie verwundbar moderne Gesellschaften durch Virusinfektionen und ihr Erschütterungs-Potenzial sind, heißt es in einer Stellungnahme des Europarat-Ausschusses für Terrorbekämpfung. Auch der US-Milliardär Bill Gates, welcher tief in die weltweite Virenforschung verstrickt ist, sagte in einem Interview, dass er mit einer zweiten Pandemie rechnet, die durch einen Anschlag mit einer biologischen Waffe ausgelöst werden könnte.

Deutsche Politiker und Massenmedien prophezeien immer wieder eine zweite Welle von Covid-19. „Wir haben ja auch den totalen Ernstfall jetzt geprobt. Dass heißt, wir haben jetzt (…) für eine zweite Welle, wenn sie vielleicht käme oder auch im Herbst kommen könnte, (…) komplett alles in der Tasche“, sagte der CSU-Politiker Markus Söder auf einer Pressekonferenz während der Coronakrise. „Eine zweite Welle wird hundertprozentig kommen“, behauptete Söder kurz darauf in einer Sendung von Maischberger.

Zahlreiche potentiell tödliche Erreger, welche in die falschen Hände geraten könnten, schlummern in Laboren, schrieb der Journalist Lorenz Hemicker in einem Artikel. Ein Anschlag mit ihnen gelte Hemicker zufolge unter Sicherheitsexperten als eine unkalkulierbare Bedrohung und ließe sich, zu spät erkannt, trotz Notfallplänen nicht mehr unter Kontrolle bringen. Daher stelle die Forschung an biologischen Kampfstoffen ein enormes Sicherheitsrisiko dar.