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Rostocker Studie: Corona-Sterbezahlen scheinbar viel zu hoch

Das Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern hat eine Studie der Unimedizin Rostock veröffentlicht. Im Rahmen der Studie wurden 17 Verstorbene obduziert, die zuvor als Corona-Tote deklariert wurden. Dabei kam heraus, dass 3 der 17 Personen gar nicht an Covid-19 gestorben sind und bei 4 weiteren Personen konnte die Todesursache noch nicht eindeutig festgestellt werden.

Sterbezahlen deutlich zu hoch:

Dem nach wurde nur bei 60 Prozent der Verstorbenen das Coronavirus als Todesursache nachgewiesen. Bei den anderen 40 Prozent war das Virus definitiv nicht die Todesursache oder konnte bisher nicht als Todesursache bestätigt werden. Alle Verstorbenen hatten relevante Vorerkrankungen, welche zum Tod der Menschen beigetragen haben.

Vor diesem Hintergrund hat der Direktor der Rechtsmedizin an der Universität Rostock, Andreas Büttner, viel häufigere Obduktionen von mutmaßlich an Covid-19 gestorbenen Menschen gefordert. Bisherige Studien haben gezeigt, dass die Zahl der tatsächlich an dem Virus Verstorbenen niedriger ist, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen, sagte Büttner laut dem Nordkurier. Nicht jeder der stirbt und Corona-positiv ist, dürfe in die Statistik aufgenommen werden. „Damit wird eine viel höhere Sterberate assoziiert, als sie wirklich ist.“

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