Pfizer drängte Twitter, Infos über seinen Impfstoff zu zensieren

Veröffentlicht von Redaktion
Foto: CC-BY-NC 2.0 / CC0.DE / Tim Reckmann
Das Vorstandsmitglied von Pfizer, Dr. Scott Gottlieb, soll sich bei Twitter dafür eingesetzt haben, Informationen zu zensieren, welche die Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Pfizer im Vergleich zur natürlichen Immunität infrage stellten.

Twitter als Zensurinstrument:

Veröffentlichte Twitter-Dateien weisen darauf hin, dass die Plattform einen Tweet von Dr. Brett Giroir, Vorstandsmitglied des biopharmazeutischen Unternehmens Altesa Biosciences, das Medikamente zur Bekämpfung von COVID herstellt, zensiert hat, nachdem er von Scott Gottlieb gemeldet worden war.

Im August 2021 soll sich Gottlieb bei Todd O’Boyle, einem leitenden Manager des Public Policy-Teams von Twitter, über Giroirs Behauptung beschwert haben, dass die natürliche Immunität einen größeren Schutz biete als der Impfstoff. „Es ist jetzt klar, dass die natürliche Immunität der Impfstoffimmunität bei vielen überlegen ist. Es gibt keine wissenschaftliche Rechtfertigung für einen Impfnachweis, wenn eine Person zuvor eine Infektion hatte. CDC-Director Potus muss der Wissenschaft folgen“, twitterte Dr. Brett Giroir.

 

Original-Tweet:

 

Mit Schattenbann belegt:

O’Boyle habe Gottliebs E-Mail zur Überprüfung an das Strategic Response-Team von Twitter weitergeleitet, sagte ihnen jedoch nicht, dass Gottlieb im Vorstand von Pfizer saß und daher befangen war, sondern bezeichnete ihn lediglich als „den ehemaligen FDA-Beauftragten“. Trotz der Entscheidung von Twitter, dass der Tweet nicht gegen seine Regeln verstoße, hat es denn noch ein „Irreführend“-Tag auf den Post gesetzt, was bedeutet, dass seine Antworten, Shares und Likes deaktiviert und der Tweet mit einem Schattenbann belegt wurde.




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