Norbert Häring: „Der Verlust unserer Freiheit ist beschlossen“

Der Wirtschaftsjournalist und Autor Norbert Häring warnte in einem Interview vor dem Verlust unserer Freiheit. Häring zufolge werde die vermeintliche Pandemie von Superreichen als Vorwand genutzt, um ein neues System zu installieren, dass auf Kontrolle und Überwachung basiert.


RT / Summa Summarum / Norbert Häring

Norbert Häring ist seit 2002 Redakteur für Wirtschaftswissenschaft und Konjunktur beim Handelsblatt. In einem Interview mit Dominik Kettner von Ketten-Edelmetalle sagte Häring, dass sich die globale Ordnung in eine Art Umbruch befinde. „Wir sind im Endspiel des Kapitalismus, des Finanzsystems und es geht jetzt drum, die Pandemie zu nutzen, um das voranzutreiben, in ein neues System zu kommen“, erklärte Häring.

Das neue System werde eine Art Neofeudalismus sein, in dem die gesamte Gesellschaft von einigen wenigen Superreichen kontrolliert und überwacht wird. Die Einführung eines digitalen Impfausweises sei Häring zufolge, ein weiterer Schritt in die totale Überwachung. Vor allem die geplante Abschaffung des Bargeldes macht dem Wirtschaftsjournalisten besonders Sorgen. Denn Bargeld gilt als gedruckte Freiheit.

Dominik Kettner äußerte in dem Interview mit Norbert Häring die Befürchtung, dass die Meinungsfreiheit weiter eingeschränkt und in Zukunft nicht mehr existent sein könnte. Häring teilte diese Befürchtung: „Die Gefahr ist sehr groß und das geht mit am schnellsten vor ran, der Abbau der Meinungsfreiheit. Das ist ja schon spektakulär, wenn im Internet dermaßen zensiert wird.“

Die Abschaffung des Bargeldes und die Ausweitung der Überwachung werde derzeit massiv vorangetrieben, „damit diejenigen, die jetzt Einfluss und Geld haben, also die Superreichen und die großen Konzerne, dass die ihre Macht behalten können, auch, wenn das Finanzsystem so nicht mehr funktioniert und vielleicht zusammengebrochen ist“, erklärte Häring im Gespräch mit Dominik Kettner. Der Verlust unserer Freiheit sei bereits beschlossen. Doch der ganze Plan sei so monströs, dass „man immer damit rechnen sollte oder auch darf, dass er schiefgeht“, so Häring.