Nicht genug Corona-Patienten: Krankenhaus in Ingelheim wird geschlossen

Ein Krankenhaus in Ingelheim wird aus finanziellen Gründen geschlossen und befindet sich im Insolvenzverfahren. 200 Mitarbeiter verlieren zum Jahreswechsel ihre Arbeitsplätze, weil es nicht genug Patienten gibt.


Symbolbild: Creative Commons (CC0) / pikist.com

„Intensivstationen nähern sich offenbar der Belastungsgrenze“, berichtete die Deutsche Welle (DW) am 6. Dezember 2020. „Kliniken an Belastungsgrenze“, hieß es am 16. Dezember in der Tagesschau. „Kliniken in NRW verschieben OPs – wegen Corona und Personalmangel“, meldete der WDR am 18. Dezember. Doch von einer Überlastung des Gesundheitssystems ist im Rheinland-Pfälzischen Ingelheim keine Spur.

Nicht genug Corona-Patienten – Krankenhaus geht pleite:

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Ein Krankenhaus in Ingelheim muss zum Jahreswechsel aus finanziellen Gründen den Betrieb einstellen. Die Klinik befindet sich im Insolvenzverfahren. „Mir fehlen die Worte. Ich weiß gerade nicht wohin mit meinen Gefühlen. Seit Jahren tun die Beschäftigten alles dafür, um das Krankenhaus und die Versorgung in Ingelheim zu erhalten. Und jetzt, tatsächlich etwas aus dem Nichts, kurz vor Weihnachten, diese Nachricht“, zitierte der SWR die Betriebsratsvorsitzende Stefanie Klemann.

Machen die Massenmedien uns was vor?
Einerseits melden Massenmedien, dass immer mehr Krankenhäuser sich wegen der vermeintlichen Corona-Pandemie an der Belastungsgrenze befinden und andererseits wird in Ingelheim ein Krankenhaus geschlossen, weil es nicht genug Patienten gibt. Wie passt das zusammen?