Brandstiftung im Umspannwerk Reutlingen: Ermittlungen laufen, Stromausfall beendet
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Nach einem großflächigen Stromausfall in Reutlingen gibt es nach Angaben des Netzbetreibers Anzeichen für eine Brandstiftung in einem Umspannwerk. Es seien drei Brandstellen gefunden worden und der Zaun sowie das Gelände vor der Anlage beschädigt, sagte ein Sprecher von Netze BW.
Ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg bestätigte, dass die Polizei in alle Richtungen ermittelt. LKA-Brandsachverständige seien in die Ermittlungen eingebunden.
Das betroffene Umspannwerk Reutlingen-West ist seit 14:45 Uhr ausgefallen und betreibt rund 20.000 Kunden der Fairnetz GmbH, eines Strom- und Gasnetzbetreibers in der Region Reutlingen. Fünfeinhalb Stunden später sei etwa die Hälfte dieser Kunden wieder versorgt.
Netze BW leistet beim Wiederaufbau der Stromversorgung Amtshilfe. Der Vorfall erinnert an mutmaßlich linksextremen Brandanschläge auf die Stromversorgung eines Berliner Technologieparks, bei denen zeitweise rund 50.000 Privathaushalte und 2.000 Gewerbebetriebe betroffen waren.
Ein weiterer Anschlag auf Starkstromkabel in Berlin war am 3. Januar verübt worden.
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