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mRNA-Impfstoffe mindestens genauso gefährlich wie das AstraZeneca-Vakzin

Der Corona-Impfstoff des Pharmaunternehmens AstraZeneca sorgte für zahlreiche Schlagzeilen. Sehr viele Länder setzten die Verwendung des Impfstoffs von AstraZeneca vorübergehend aus. In Deutschland wird das Vakzin seit dem nicht mehr bei Menschen unter 60 Jahren verimpft, weil das Risiko von Nebenwirkungen größer ist, als das Risiko einer Corona-Infektion.

Wie gefährlich sind die mRNA-Impfstoffe?

Photo: CC-BY 2.0 / ccnull.de / Marco Verch

Nun kam eine Studie der Universität Oxford zu dem Ergebnis, dass mRNA-Impfstoffe fast genauso häufig gefährliche Blutgerinnsel verursachen, wie das Vakzin von AstraZeneca. Der Studie zufolge kommt es bei fünf von einer Million Fällen nach einer AstraZeneca-Impfung zu solchen Thrombosen. Bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna würde dies bei 4 von einer Million Fälle passieren. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer vermutlich deutlich höher ist, weil viele Thrombosen nicht erkannt und deswegen gar nicht erst gemeldet werden. Außerdem gibt es keine Langzeitstudien, weshalb mögliche Schäden durch mRNA-Impfstoffe noch nicht absehbar sind.

Des Weiteren legt die Oxford-Studie nahe, dass das Risiko eine Thrombose zu bekommen, nach einer Corona-Infektion bis zu 100 Mal höher sei. Daher sollten sich Menschen, die eine Infektion hinter sich haben, auf keinen Fall gegen Sars-CoV-2 impfen lassen, da ein erhöhtes Risiko besteht, dass sich gefährliche Blutgerinnsel bilden, die tödlich sein können.

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