Mitten im Krieg: NATO beginnt mit Militärmanöver in Norwegen

Statt mit Hochdruck an einer friedlichen Lösung im Ukraine-Konflikt zu arbeiten, gießen westliche Staaten immer mehr Öl ins Feuer. Mit massiven Waffenlieferungen heizen sie den Krieg weiter an und bereiten ihre Streitkräfte in Militärübungen auf mögliche Kriegseinsätze gegen Russland vor.


Symbolbild

Provokation statt Friedensangebote:

Das Militärbündnis NATO hat etwa 14 Militärübungen für das Jahr 2022 in Europa geplant. Kampfpanzer, Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe und Zehntausende Soldaten werden an den Manövern teilnehmen. Beobachter befürchten, dass unter dem Deckmantel der Militärübungen eine Generalmobilmachung durchgeführt werden könnte. Am 19. Tag des Krieges in der Ukraine begann beispielsweise das Militärmanöver „Cold Response“ in Norwegen, an dem 27 Nationen teilnehmen. Nach Angaben der NATO kommen bei der Übung rund 30.000 Soldaten, 200 Flugzeuge und 50 Schiffe zum Einsatz.

Angeblich werde dabei die Verteidigung Norwegens soll dabei auf dem Wasser, in der Luft und an Land unter schwierigen klimatischen Bedingungen geprobt werden. „Dies ist eine defensive Übung“, zitierte die Frankfurter Rundschau (FR) den leitenden Nato-Kommandeur und Chef des norwegischen Operationskommandos, General Yngve Odlo. Doch unter dieser Deckmantel könnte genau so eine militärische Offensive gegen Russland vorbereitet werden. Die russischen Soldaten, welche jetzt in der Ukraine kämpfen, dachten auch, bevor die Operation begann, dass sie an einer Übung teilnehmen würden.