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Microsoft behindert strafrechtliche Verfolgung von Plünderern und Gewalttätern

Die Proteste von „Black Lives Matter“ haben in den USA eine Welle von Straf- und Gewalttaten ausgelöst. In zahlreichen Städten wurden Geschäfte geplündert, Gebäude niedergebrannt sowie Polizisten und andere Menschen verletzt. Professionelle Gesichtserkennungssoftware könnte bei den polizeilichen Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein. Doch Großkonzerne wie Microsoft, Amazon und IBM weigern sich mit den Ermittlern zu kooperieren, berichtet die Zeit.

Creative Commons (CC0) / piqsels.com

Demzufolge befürchten Bürgerrechtler, dass der Einsatz entsprechender Programme zu ungerechtfertigten Festnahmen bei Demonstrationen führen könnte. Doch die US-Behörden sind nicht zwingend auf diese Großkonzerne angewiesen. Das Unternehmen „Clearview AI“ stellt laut New York Times den Behörden eine Datenbank mit Fotos von Milliarden Menschen zur Verfügung. Die Daten wurden von Facebook, YouTube, Venmo, Instagram und „Millionen anderen Websites“ heruntergeladen und mit einem Gesichtserkennungssystem verknüpft. Etwa 600 Behörden in den USA und Kanada sollen bereits Zugriff auf diese riesige Datenbank haben.

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