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Mastercard unterstützt ID2020 bei der weltweiten Registrierung aller Menschen

„Mit der jüngsten Einführung von Social Distancing auf der ganzen Welt ist unsere digitale Abhängigkeit noch größer geworden“, heißt es in einer Pressemitteilung von Mastercard. Durch den Lockdown habe die Nachfrage bezüglich Online Diensten wie soziale Netzwerke, Unterhaltungs- und Streaming-Plattformen oder Bezahldiensten zugenommen.

CC BY 2.0 / flickr.com /
Marco Verch

„Wir teilen die Überzeugung mit ID2020, dass digitale Identität ein grundlegendes Menschenrecht ist, über das jeder Einzelne die Kontrolle hat. Diese digitale Identität ist ein entscheidender Schritt zur finanziellen Eingliederung und zum Aufbau einer Welt, in der Technologie jeden befähigt und schützt“, sagte Ajay Bhalla, Präsident von Cyber ​​& Intelligence, Mastercard.

Doch es gibt kein Menschenrecht auf eine digitale Identität. Unter dem Deckmantel der Menschenrechte soll im Rahmen von ID2020 eine Registrierung aller Menschen in allen Ländern des Planeten durchgeführt werden. Solch eine digitale Identität könnte künftig nicht nur als Identifikation im Internet dienen, sondern auch den Personalausweis ersetzten, den Führerschein, den Reisepass, die Krankenakte, den Impfausweis und mit dem polizeilichen Führungszeugnis sowie Bankkonto verknüpft werden.

Die Vereinten Nationen (UN) treiben mit Großkonzerne wie Mastercard dieses Vorhaben massiv voran. 1,5 Milliarden Menschen sollen weltweit bereits an dem Programm ID2020 teilnehmen. Wenn die gesammelten Informationen in die falschen Hände geraten, würde dies Tür und Tor für einen globalen Totalitarismus öffnen, befürchten Datenschützer.

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