Kommt es zum Nato-Einsatz, werden die Deutschen „zuerst verheizt“

Veröffentlicht von Redaktion
Symbolbild: CC BY-NC-SA 2.0 / Flickr.com / Tobias Nordhausen
Deutschland hat den Vorsitz der sogenannten Nato-Speerspitze für das Jahr 2023 übernommen. Die Schnellen Eingreiftruppe "Very High Readiness Joint Task Force" (VJTF) ist für kurzfristige Kampfeinsätze gedacht und besteht vor allem aus deutschen Bundeswehr-Soldaten. Dies bedeutet, dass die Deutschen im Ernstfall zuerst verheizt werden.

Die Speerspitze der Nato:

Die VJTF wurde im Laufe der Ukraine-Krise gegründet. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zufolge soll die Eingreiftruppe noch schneller, wendiger und handlungsfähiger sein als die bisherigen NATO-Einheiten der „NATO Response Force“ (NRF) und in höchster Bereitschaft für den Kampf bereitstehen.

 

Deutsche an die Front:

Von den etwa 11.500 Soldaten, die laut einem Artikel der „Zeit“ dieser sogenannten Speerspitze angehören, sind etwa 8.000 deutsche Bundeswehr-Soldaten. Dass Deutschland genau zu diesem Zeitpunkt, in dem in Osteuropa ein Krieg tobt, den Vorsitz bei der „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF) übernommen hat, lässt nichts Gutes erahnen. Käme es zu einem Einsatz der sogenannten Speerspitze, würde die Deutschen zuerst „verheizt“ werden. Auch von Vergeltungsschlägen auf militärische Infrastruktur wäre vor allem Deutschland betroffen, weil sich dort zahlreiche Militärstützpunkte der USA und Nato befinden.

 

Einsatzbereit in 48 bis 72 Stunden:

Für die Soldaten der Bundeswehr bedeutet die extrem hohe Einsatzbereitschaft, dass sie sich während ihrer Bereitschaftszeiten in der Nähe ihres Dienstorts aufhalten müssen, damit sie von der Nato jederzeit angefordert werden können. Dies gilt insbesondere in diesem Jahr für die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“, die laut dem Handelsblatt als Leitverband für die multinationalen Landstreitkräfte der „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF) fungiert. Von den rund 5000 Soldaten der Brigade unterstehen etwa 4000 der Nato.




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