In Südhessen sollen bis zu 1000 neue Windräder gebaut werden

Veröffentlicht von Redaktion
Symbolbild: CC BY-NC-SA 2.0 / Flickr.com / Carmen Eisbär
Die Regionalversammlung Südhessen (RVS) hat beschlossen, dass der Ausbau erneuerbarer Energie in Südhessen genauer beobachtet und beschleunigt werden soll. Man geht davon aus, dass die Region genug Platz für bis zu weitere 1.000 Windräder habe.

Tausend zusätzliche Windkraftanlagen:

Die Regionalversammlung in Südhessen möchte den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. Das hessische Wirtschaftsministerium hat berechnet, dass durch den sogenannten TPEE (Transportkorridor für erneuerbare Energie) Platz für mehr als 1000 zusätzliche Windkraftanlagen geschaffen wird. Dies wurde anhand der Berechnungsgrundlage des Ministeriums berechnet, die eine Fläche von zehn Hektar pro Windkraftanlage vorsieht.

 

„Bei uns besteht ein großes Interesse an der Wirksamkeit des Teilplans“, erläuterte Kai Gerfelder, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Regionalversammlung. „Wir wollen wissen, wie lange Genehmigungsprozesse dauern und was die Entwicklung hemmt“, sagte Harald Schindler, Vorsitzender der SPD in der RVS.

 

Bundesregierung im Klimawahn:

In Deutschland hat es mehr als 20 Jahre gedauert, bis genug Windkraftanlagen an Land in Betrieb genommen wurden, um eine Gesamtleistung von 56 Gigawatt zu erreichen. Um das von der Bundesregierung für 2030 gesetzte Ziel von 115 Gigawatt zu erfüllen, muss innerhalb von nur sieben Jahren noch einmal mehr als die gleiche Menge, nämlich 59 Gigawatt, installiert werden. Das EWI (Energie- und Wasserwirtschaftsinstitut) hat berechnet, dass von 2023 bis Ende 2029 täglich 5,8 Windkraftanlagen mit einer durchschnittlichen Leistung von je 4,2 Megawatt hinzugefügt werden müssten, um dieses Ziel zu erreichen.




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