HINTERHALT: Reporter entkam nur knapp einem geplanten Überfall

Ein Reporter von NEWS 23 war am 25. April in Verden (Aller), um eine angemeldete Demonstration gegen die verfehlte Coronapolitik der Bundesregierung zu dokumentieren. Nach der Demonstration geriet der Reporter in einen heimtückischen Hinterhalt von mehren „Gegendemonstranten“, welche versuchten, den Reporter anzugreifen und zu überfallen.


Pressevertreter zunehmend gefährdet:

Die Ausübung der vom Grundgesetz versprochenen Pressefreiheit wird in Deutschland immer schwieriger. Zensurmaßnahmen im Internet schränken die Veröffentlichung und Auffindbarkeit von Informationen erheblich ein und Dreharbeiten in der Öffentlichkeit stellen zunehmend eine Gefahr dar.

Die Redaktion von NEWS 23 führt vor Dreharbeiten eine Risikoeinschätzung durch und plant dementsprechend den Einsatz von Reportern vor Ort. Da die Situation in Verden (Aller) in den Wochen zuvor relativ ruhig gewesen ist, ging man davon aus, dass ein einzelner Reporter ausreichen sollte, um die Demonstration vom 25. April zu dokumentieren. Doch hierbei hat es sich um eine Fehleinschätzung gehandelt, wie sich später herausstellte.

Chronologie der Ereignisse:

Der besagte Reporter war als erster auf dem Platz vor dem Verdener Rathaus, wo eine Abschlusskundgebung des Verdener Lichter-Spaziergangs stattfinden sollte. „Da ich langjährige Erfahrungen mit der Berichterstattung auf Demonstranten habe, ist mir sofort nach meiner Ankunft am Rathaus aufgefallen, dass bereits mehrere kleine Aufklärungsgruppen vor Ort waren, die zwar relativ unauffällige Kleidung trugen, aber mir aufgrund meiner Berufserfahrung direkt auffielen. Sie waren offensichtlich dabei, die Lage auszukundschaften“, sagte der Reporter gegenüber der Redaktion. „Ich erkannte sofort, dass von diesen Personen eine gewisse Gefahr ausgehen könnte und positionierte den Motorroller, mit dem ich dort war, in einer kleinen Ecke neben dem Rathaus, die nicht so gut einsehbar war“, erklärte der Reporter.

Sofort als die ersten Demonstranten von ihrem Spaziergang durch die Verdener Innenstadt am Rathausplatz ankamen, tauchte eine etwas größere Gruppe von vermummten und schwarz gekleideten „Gegendemonstranten“ auf, die zielgerichtet auf die Spaziergänger zugingen und sie bedrängten. Dies belegen die Videoaufnahmen des Reporters. Sie hatten mehrere Fotografen bei sich, die von den Spaziergängern unerlaubte Nahaufnahmen anfertigten.

Polizei ermöglicht Terror gegen Spaziergänger:

„Es schien über die gesamte Kundgebung hinweg, als gäbe es eine Art von indirekter Zusammenarbeit zwischen Gegendemonstranten und den Polizeikräften, welche die Störaktionen und Provokationen überhaupt erst ermöglichten, indem sie die Gegendemonstranten die ganze Zeit beschützten, diese aber nicht an der Terrorisierung der Spaziergänger hinderten. Das Ziel der Gegendemonstranten war es offensichtlich, die Spaziergänger zu bedrohen und einzuschüchtern. Ohne den Polizeischutz wäre dies nicht möglich gewesen“, erzählte der Reporter im Nachgespräch.

Er habe die Situation über die gesamte Veranstaltung hinweg beobachtet und dokumentiert. Weil von den sogenannten Gegendemonstranten, aufgrund ihrer Aggressivität, offensichtlich eine potenzielle Gefahr ausging, wartete der Reporter bis die Veranstaltung aufgelöst war und auch die vermummten Gegendemonstranten verschwanden.

Zeugenaussage des Reporters:

„Ein paar hundert Meter weiter standen immer noch zwei Personen, welche mir bereits zu Beginn aufgefallen waren, als sie in kleinen Gruppen Feindaufklärung durchführten. Mein Gefühl sagte mir, jetzt besser ebenfalls zu verschwinden. Ich verabschiedete mich von ein paar Leuten, die aufgrund meiner Sicherheitsbedenken bis zum Schluss bei mir waren und setzte mich auf den Motorroller und wollte den Rathausplatz verlassen.

 

Beim Anfahren sah ich plötzlich, wie von der linken und rechten Straßenseite 3-4 vermummte Personen auf mich zu rannten, die hinter Häuserwänden bereits gewartet hatten. Es handelte sich um einen heimtückischen Hinterhalt. Sie rannten mir hinterher und versuchten mich offensichtlich vom Roller zu reißen und anzugreifen. Ich gab soviel Gas, wie ich konnte und sah in den Rückspiegeln, wie sie mich einige Meter verfolgten, bis sie schließlich aufgaben und den Angriff abbrachen.

 

Ich vermute, dass es sich um einen geplanten Raubüberfall gehandelt hat, mit dem Ziel, mir die Kamera und Speichermedien zu stehlen, mit denen ich zuvor die Veranstaltung und die Störaktionen der Gegendemonstranten dokumentiert hatte. Nur mit Glück konnte ich gerade so dem Hinterhalt entkommen.“

 

„Verlängerter Arm des tiefen Staates“

Die Gegendemonstranten und vermutlich auch die Angreifer schienen von außerhalb nach Verden gekommen zu sein, um dort friedliche Spaziergänger zu terrorisieren. Auf ihrem Transparent stand „Dorfantifa Osterholz“. Es ist davon auszugehen, dass Osterholz-Scharmbeck gemeint ist. Eine kleine niedersächsische Stadt, nördlich von Bremen, in der offensichtlich einige radikale Elemente aus der linksextremen Szene wohnen und nicht vor hinterhältigen Gewalttaten zurückschrecken.

„Meinen Recherchen zufolge handelt es sich bei diesen vermummten und schwarz gekleideten Gestalten um einen verlängerten Arm des tiefen Staates, der seit Jahren in ganz Deutschland organisierte Gruppe gegen Regierungskritiker und Oppositionelle einsetzt, um diese einzuschüchtern und zu terrorisieren“, erklärte der Reporter gegenüber der Redaktion. Doch man solle sich davon nicht einschüchtern lassen. Den Spaziergängern in Verden (Aller) empfiehlt er, „standhaft zu bleiben“ und sich das Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht nehmen zu lassen.