Google sanktioniert kritische Inhalte zum Ukraine-Konflikt

Das US-amerikanische Technologieunternehmen Google hat bekannt gegeben, dass künftig alle Inhalte demonitarisiert und somit in der Auffindbarkeit eingeschränkt werden, die den Krieg in der Ukraine „ausnutzen, leugnen oder billigen“. Was das genau bedeutet und welche Inhalte davon betroffen sein werden, liegt im Ermessen von Mitarbeitern der Zensurableitung.


Photo: CC BY 2.0 / Flickr.com / Tim Reckmann

Das Wahrheitsministerium und die Zensurabteilung:

Im Zuge der vermeintlichen Pandemie hat Google massenweise Inhalte gesperrt oder in der Auffindbar eingeschränkt, bei denen es sich angeblich um „medizinische Fehlinformation“ gehandelt habe. Zuvor ging das US-Unternehmen massiv gegen Inhalte vor, die sich kritisch mit der Asyl- und Migrationspolitik der Bundesregierung beschäftigen. Und jetzt sollen Inhalte demonitarisiert werden, die nicht dem Narrativ der USA in Bezug auf den Ukraine-Konflikt entsprechen.

Die neue Reglung gelte laut Google zum Beispiel für direkte oder indirekte Behauptungen, dass die „Opfer“ in der Ukraine für ihre Tragödie selbst verantwortlich seien, weil die Ukraine den Konflikt selbst provoziert habe oder für ähnliche Fälle von „Opferbeschuldigungen“, etwa dass die Ukraine seit 8 Jahren einen Genozid an der russischen Minderheit verübe oder absichtlich die eigene Bevölkerung angreife, selbst wenn solche Angriffe auf Zivilisten tatsächlich stattgefunden haben, wie zahlreiche Zeugenaussagen nahelegen.

Google entscheidet, was Nutzer erfahren dürfen und was nicht:

Wenn Google auf beispielsweise Youtube die Monetarisierung von Videos deaktiviert, bedeutet dies, dass auch die Auffindbarkeit der Videos eingeschränkt wird. Dies hat zur Folge, dass Abonnenten nicht mehr die Inhalte der abonnierten Kanäle im Newsfeed angezeigt werden, wenn ein Google-Mitarbeiter der Meinung ist, dass sie gegen die neuen Richtlinien verstoßen. Offensichtlich handelt es sich hierbei um eine offene Form der Zensur. Darüber hinaus ist erfahrungsgemäß davon auszugehen, dass einige Inhalte nicht nur eingeschränkt, sondern auch gesperrt werden, wenn sie dem offiziellen Narrativ, wie bei den Corona-Impfstoffen, widersprechen. Spätestens bei der dritten Sperrung innerhalb von 90 Tagen wird der gesamte Kanal, wie auch NEWS 23 kürzlich erfahren musste, gelöscht.