Gesetzesentwurf: Einkaufen dürfen nur noch Geimpfte, Getestete und Genesene

Die Bundesregierung plant eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen im Herbst. Ein Gesetzesentwurf sieht die Einführung einer erweiterten Nachweis- und Testpflicht für geschlossene Räume vor. Einkaufen dürften dann nur noch Geimpfte, Getestete und Genesene.


Photo: CC0 / pixabay.com / Anrita1705

Die Befürchtungen von Kritikern der Corona-Maßnahmen bewahrheiten sich immer mehr. Nicht nur die Abstandsregeln sollen weiterhin gelten, sondern auch die Maskenpflicht im Supermarkt und Einzelhandel. Doch ein Gesetzesentwurf geht noch weit darüber hinaus. Laut Focus könnte es im Herbst 2021 eine erweiterte Nachweis- und Testpflicht für geschlossene Räume geben. Zutritt zum beispielsweise Supermarkt bekämen dann nur noch Geimpfte, Getestete und Genesene. Wer sich nicht impfen oder testen lassen will, muss draußen bleiben. Angeblich wolle das Bundesgesundheitsministerium eine zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante im Herbst und Winter verhindern, heißt es in einem Artikel.

Ab Mitte Oktober 2021 soll es keine kostenlosen Bürgertests mehr geben. Impfverweigerer müssen dann mit hohen Kosten rechnen. Somit will man anscheinend den Druck auf Ungeimpfte erhöhen. Dem Focus zufolge könnte es vor Geschäften und Supermärkten lange Schlangen geben, wenn das Gesetzesvorhaben tatsächlich umgesetzt wird. Denn es müsste vor dem Einkaufen geprüft werden, wer einkaufen darf und wer nicht.