Generalleutnant will notfalls Atomwaffen gegen Russland einsetzen

Die Gefahr einer Eskalation des Stellvertreterkrieges in der Ukraine ist in diesen Tagen allgegenwärtig. Die britische Armee bereitet sich ganz offen auf einen möglichen Kriegseinsatz gegen Russland vor. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte, dass man sich auf einen großflächigen Angriff von Russland vorbereiten müsse. Ein Generalleutnant der Bundeswehr will sogar notfalls Atomwaffen einsetzen, wenn die nukleare Abschreckung nicht mehr ausreiche.

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Photo: Public Domain / SSGT Rose S. Reynolds

Militärische Einflussnahme:

In Zeiten des Ukraine-Krieges schlägt die Stunde der Kriegstreiber. Ihre Kriegsrhetorik und Propaganda läuft auf Hochtouren. An einer friedlichen Verhandlungslösung waren die westlichen Nato-Staaten in den ersten 3 Kriegsmonaten kaum interessiert. Stattdessen setzte man auf Waffenlieferungen an das Kiewer Regime und Aufrüstung der Nato-Streitkräfte.

Maximale Aufrüstung:

Es sei „dringend notwendig, eine Armee zu schmieden, die in der Lage ist, an der Seite unserer Verbündeten zu kämpfen und Russland im Kampf zu besiegen“, behauptete der Chef des britischen Generalstabs, General Patrick Sanders, laut der britischen Nachrichtenseite INEWS. Als erste britischer Generalstabschef seit 1941, habe er das Kommando über das Heer im Schatten eines Landkriegs in Europa übernommen. Er habe das Ziel, die britische Armee so „tödlich und effektiv wie möglich zu machen“.

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist der Meinung, dass Aufrüstung und Abschreckung der richtige Weg sei und man sich auf einen großflächigen Angriff auf das Territorium der Nato und von Deutschland vorbereiten müsse, sagte Scholz auf dem 102. Katholischen Kirchentag.

Die Gefahr einer Eskalation:

Der Luftwaffen-Chef der Bundeswehr, Ingo Gerhartz, meint sogar, dass man notfalls Atomwaffen gegen Russland einsetzen müsse. „Für eine glaubhafte Abschreckung brauchen wir sowohl die Mittel als auch den politischen Willen, die nukleare Abschreckung nötigenfalls umzusetzen“, zitierte BILD den Generalleutnant. Dass nach einem nuklearen Schlagabtausch mit Russland nur verbrannte Erde übrig bleiben würde, spielt für die Militärstrategen der Nato scheinbar keine Rolle. „Wir sind die Generation, die die Armee darauf vorbereiten muss, wieder in Europa zu kämpfen“, behauptete, laut der britischen Boulevardzeitung „Sun“, der oberste Heeresführer Großbritanniens, Sir Patrick Sanders.