Kanzleramtsminister: „Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte“

Der Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat eine mögliche Verschärfung der Corona-Maßnahmen im kommenden Herbst angekündigt. Ungeimpfte Menschen müssen dann mit massiven Einschränkungen ihrer Freiheitsrechte rechnen.


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Was Kritiker der Corona-Maßnahmen schon lange befürchten, scheint sich nun zu bestätigen. Die Regierung plant eine Zweiklassengesellschaft, in der ungeimpfte Menschen diskriminiert werden. Das gab der Chef des Bundeskanzleramts gegenüber der „Bild am Sonntag“ bekannt.

Massive Grundrechtseinschränkungen im Herbst:

Im Herbst müssen Menschen ohne Impfung mit stärkeren Einschränkungen ihrer Grund- und Freiheitsrechte rechnen. Alle Ungeimpften, die Kontakt zu vermeintlich Infizierten hatten, müssen dann in Quarantäne. „Bei Nicht-Geimpften wird es Testpflichten und bei hohen Infektionszahlen weitere Verschärfungen geben“, zitierte die BILD den Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU). Bei hohem Infektionsgeschehen trotz Testkonzepten werden Ungeimpfte ihre Kontakte reduzieren müssen, erklärte Braun. Das könne auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären. „Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte“, stellte der Kanzleramtschef unmissverständlich klar. Offensichtlich will die Bundesregierung die Bevölkerung im kommenden Herbst mit massiven Grundrechtseinschränkungen dazu nötigen, sich impfen zu lassen.

Immer mehr geimpfte Covid-Patienten:

Helge Braun (CDU) behauptet, dass eine Impfung zu 90 Prozent vor einer schweren Corona-Erkrankung schützen würde. Doch Zahlen aus anderen Ländern werfen große Zweifel an dieser Behauptung auf. Zum Beispiel sind laut Handelsblatt 40 Prozent der Corona-Patienten in England bereits geimpft. In Singapur machen geimpfte Menschen drei Viertel der jüngsten COVID-19-Fälle aus. Das berichtete Yahoo in einem Artikel.