Frankreich und Belgien schicken NATO-Streitkräfte nach Rumänien

Frankreich und Belgien gaben am letzten Februarwochenende bekannt, dass erste 800 Soldaten, sowie gepanzerte Fahrzeuge für den Aufbau einer NATO-Battlegroup nach Rumänien verlegt werden. Währenddessen schickt die Bundesregierung weitere Streitkräfte zur Stärkung der NATO-Ostflanke in die Slowakei.


Symbolbild: CC BY-NC-ND 2.0 / Flickr.com / NATO

NATO stellt sich auf Kampfhandlungen ein:

Frankreich werde nach Angaben des Generalstabschefs der französischen Streitkräfte, Thierry Burkhard, 500 Soldaten, gepanzerte Fahrzeuge und Kampfmittel nach Rumänien entsenden, heißt es in einer Meldung von Epoch Times. Außerdem plane Belgien, laut Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder, ebenfalls 300 Soldaten dort hin zu verlegen. Die französischen und belgischen Einheiten seien Teil der als Nato-Speerspitze bekannten Einsatztruppe „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF), welche zur Eingreiftruppe „Nato Response Force“ (NRF) gehört.

Die NATO-Battlegroup in Rumänien solle mehr als 1000 Soldaten aus Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, Polen, Slowenien und den USA umfassen und durch ein „Patriot“-Flugabwehrraketensystem unterstützt werden. Des Weiteren gab Bundeskanzler Olaf Scholz auf einer Sondersitzung der Bundesregierung bekannt, dass 100 Milliarden Euro für die Kriegsvorbereitung der Bundeswehr bereitgestellt werden.