Umfrage: Fast jeder Zweite würde sich NICHT gegen Sars-CoV-2 impfen lassen

Auch wenn regierungsnahe Massenmedien immer wieder das Gegenteil suggerieren, lehnt ein großer Teil der Bevölkerung es ab, sich gegen Sars-CoV-2 impfen zu lassen und auch eine mögliche Impfpflicht wird NICHT mehrheitlich befürwortet. Das ergab eine Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen PresseAgentur (dpa).


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Erst kürzlich berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass die Impfbereitschaft in Deutschland so gering sei wie fast nirgends. Laut einer angeblich repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar lehnten es nur 10 Prozent der Befragten ab, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Doch die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov kam zu einem völlig anderem Ergebnis. Nur 50 Prozent der Umfrageteilnehmer waren impfwillig.

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Tim Reckmann

40 Prozent der befragten Personen lehnten sogar eine mögliche Impfpflicht strikt ab. Tatsächlich scheint das Misstrauen der Bevölkerung sehr groß zu sein. Kritiker warnen davor, dass die neuen Sars-CoV-2-Impfstoffe gefährlicher sein könnten, als das Coronavirus. Schließlich sollen diese Impfstoffe in einem Schnellverfahren zugelassen werden, obwohl die Zulassung von Impfstoffen normalerweise mehrere Jahre dauert.

„Ich würde mir diesen Impfstoff nicht spritzen, ich würde den nicht meinen Kindern geben und ich würden den auch nicht meinen Patienten empfehlen“, sagte die Allgemeinmedizinerin Dr. Katrin Korb in einer Rede im Oldenburger Schloßplatz. Auch die Ärzteorganisation „Ärzte für Aufklärung“ warnt vor den neuen Impfstoffen, welche gegen Sars-CoV-2 eingesetzt werden sollen. „Als Ärzte wollen und müssen wir sicher wissen, was in Impfstoffen genau enthalten ist, welche tatsächlichen positiven Effekte eintreten und welche Nebenwirkungen damit in Verbindung stehen. Einen generellen Zwang zur Impfung lehnen wir grundsätzlich ab“, heißt es auf deren Webseite.