„Es kam zu schnell, um eine Naturkatastrophe zu sein“

Auch in Belgien kam es im Juli 2021 zu einer schweren Flutkatastrophe. Genau wie in Deutschland berichteten Anwohner, dass die Flut plötzlich, wie aus dem Nichts, über sie hereinbrach.


Photo: RT DE / Belgien / Trooz

Die belgische Provinz Lüttich hat es besonders hart getroffen. Wassermassen zerstörten mehrere Orte und hinterließen tonnenweise Trümmer. Laut offiziellen Angaben seien in der Flutkatastrophe landesweit 41 Menschen ums Leben gekommen.

Sandra Rudic, Einwohnerin des Ortes Trooz, sagte in einem Bericht von RT, dass sie das Unglück für kein Naturereignis hält: „Es kam zu schnell, um nur eine Naturkatastrophe zu sein. Es ist sogar unmöglich. Selbst als sich das Wasser zurückzog, ging es zu schnell. Wir konnten die Ziegelsteine sehen, wir haben sie alle gezählt.“ Ähnliche Aussagen hörte man auch von Betroffenen aus den Katastrophengebieten in Deutschland.

„Unfassbar, wie schnell das Wasser kam“, zitierte RP-Online ein Flutopfer aus dem Eifel-Dorf Schuld. Das bestätigte auch Rudolf Rath, ein Archiv­pfleger aus dem Ort Balve in einem Bericht der TAZ: „Wir waren überrascht, wie schnell das Wasser kam und stieg“.

Auch Wolfgang Grote, Serviceleiter einer Autowerkstatt in Langenholthausen war völlig überrascht von dem schnellen Wasseranstieg. „Keiner hat geglaubt, dass es mal so weit kommt (…) Es ging unheimlich schnell. Der Wasserpegel der Borke stieg innerhalb von zwei Stunden um einen Meter an.

Deutsche Behörden waren bereits Tage vor dem Unglück bestens über das bevorstehende Unwetter informiert. Laut Tagesschau hat die Europäische Flutwarnbehörde Efas bis zum 14. Juli mindestens 25 Unwetterwarnungen für bestimmte Regionen des Einzugsgebiets von Rhein und Maas versendet. Trotzdem wurden kaum Maßnahmen zur Schadensbegrenzung, sowie Warnung und Evakuierung der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten durchgeführt.

Sowohl in Deutschland, als auch in Belgien, gehen Experten davon aus, dass ein früheres Absenken des Wasserspiegels von Staudämmen, viele Schäden in der Umgebung hätte verhindern können. Vor diesem Hintergrund besteht nun der Verdacht, dass solch eine massive Flutkatastrophe kurz vor der Bundestagswahl gewollt gewesen ist oder sogar absichtlich herbeigeführt wurde.



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