E-Autos: Stromrationierung soll BLACKOUT verhindern



Elektroautos stellen unter gewissen Umständen eine Gefahr für die allgemeine Stromversorgung dar. Wenn in Spitzenzeiten zu viele Autohalter ihre Fahrzeuge gleichzeitig aufladen wollen, droht eine Überlastung der Verteilernetze. Dies hätte einen Zusammenbruch der Stromversorgung zufolge. Deswegen planen mehrere Stromnetzbetreiber ab 2021 den Strom an privaten Ladestationen zu beschränken.


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Politik, Wirtschaft und Medien haben jahrelang versucht, Elektroautos als umweltfreundliche Alternative zu verkaufen. Doch um so mehr Menschen ein E-Auto fahren, desto größer wird das Risiko eines flächendeckenden Stromausfalls.

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In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien wollen laut Focus Stromnetzbetreiber ab 2021 die Stromversorgung an privaten Ladestationen einschränken. Das sollen die Stromverbände auf dem Elektromobilitätskongress der Fachzeitschrift ATZ in Mannheim bekannt gegeben haben. „Wir müssen eingreifen, damit es keinen Blackout gibt“, zitiert Focus den Netzspezialisten Patrick Bader vom Schweizer Stromverband VSE. Diese Aussage offenbart einmal mehr, dass Elektroautos keine echte Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren darstellen.

Nicht nur der massenhafte Betrieb solcher E-Autos birgt gewisse Risiken, sondern auch die Herstellung ist problematisch. Eine Zerstörung der Natur und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen hängen mit dem Abbau des Lithiums zusammen, welches für die Batterien der Fahrzeuge benötigt wird. Der Lithiumabbau benötigt sehr viel Wasser. In einigen Dörfern in Chile droht bereits das Wasser knapp zu werden.

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Die Grünen-Politikerin Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, plant bereits ein absolutes Fahrverbot für Autos mit Verbrennungsmotoren in Berlin. Ab dem Jahr 2030 sollen innerhalb des S-Bahn-Rings keine Benziner und Diesel mehr fahren dürfen. Ab 2035 soll das Fahrverbot auf die gesamte Stadt ausgeweitet werden, wenn es nach Regine Günther geht. Die Grünen befürworteten sogar die Rodung eines großen Kiefernwaldes in Grünheide, damit der Automobilkonzern Tesla dort Elektroautos herstellen kann. Der Erhalt der Waldfläche hätte angeblich nichts mit Naturschutz zu tun, behauptete der Vizefraktionschef der Grünen, Oliver Krischer.

Bei einer Zunahme von E-Autos auf deutschen Straßen könnten künftig sogar flächendeckende Stromausfälle drohen. Wenn zu viele Fahrzeughalter gleichzeitig ihre Batterien aufladen, würde dies zu einem Zusammenbruch des Stromnetzes führen. Vor diesem Hintergrund wollen Stromversorgung die Ladekapazität für private Ladestationen ab 2021 beschränken.



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