„Künstliche Erhöhung der Fallzahlen“ durch Ausweitung der Teststrategie

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, äußerte sich auf einer Pressekonferenz zu der Behauptung, dass die Einführung der Corona-Selbsttests zu einer künstlichen Erhöhung der Fallzahlen führen würde.

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Photo: CC0 / Pixabay.com / Alexandra_Koch

Der RKI-Chef bestätigte, dass die Selbsttests eine Reihe falsch-positiver Testergebnisse zur Folge hätten. Das Ziel sei es, „lieber Einen zu viel zu erkennen, als Einen zu wenig“. Wer ein positives Ergebnis bei einem Selbsttest erhält, soll das Ergebnis (mit einem PCR-Test) „nachtesten“, erklärte Lothar Wieler auf der Pressekonferenz vom 12. März 2021.

Dem Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken, zufolge, werde die Zunahme der Tests zu einem Anstieg des Inzidenzwertes führen, da so auch mehr Menschen, die keine Symptome aufweisen, mit in die Statistik aufgenommen werden. Offensichtlich soll hier eine „Dritte Welle“ herbei getestet werden.