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Grünenpolitikerin fordert eine Erhöhung der Alkoholsteuer

Aus einer Anfrage der Grünen an die Bundesregierung geht hervor, dass die Steuern auf Bier, Spirituosen und Schaumwein zuletzt 2001 angepasst wurden. Dies dient den Grünen wieder als willkommener Vorwand eine weitere Steuererhöhung zu fordern. “Laut Suchtexperten sind effektive Maßnahmen für die Alkoholprävention Werbebeschränkungen, höhere Preise und eine geordnete Verfügbarkeit”, zitiert T-Online die Grünenpolitikerin Kirsten Kappert-Gonther.

 

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Tim Reckmann

Deutschland gehöre mit einem durchschnittlichen Alkoholkonsum von jährlich 10,6 Liter Reinalkohol pro Person zu den Hochkonsumländern, behaupten die Grünen in ihrer Anfrage an die Bundesregierung. „Jugendschutz und Schadensminimierung müssen im Rahmen einer echten Alkoholstrategie einen höheren Stellenwert bekommen”, fordert Kappert-Gonther. Die Koalition müsse „endlich eine wirksame Alkoholstrategie vorlegen”. Doch offensichtlich suchen die Grünen nur wieder einen geeigneten Vorwand, um die Steuern zu erhöhen. Schließlich liegen die Steuerabgaben bei alkoholischen Getränken bereits bei bis zu 50 Prozent des Kaufpreises.

 

Wer zum Beispiel ein Alkopop-Getränke für 1,99 Euro in einer 0.25-Liter-Flasche mit 5,5 Prozent Alkoholanteil kauft, zahlt laut Smartsteuer bereits 1,07 Euro Steuern. Also mehr als 50 Prozent des Kaufpreises. Der Steueranteil ist so hoch, weil Alkoholgetränke doppelt versteuert werden: Alkoholsteuer und Mehrwertsteuer. Wenn es nach den Grünen geht, sollen solche Getränke künftig noch teurer werden.

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