Die Grünen befürworten Abholzung für E-Auto-Fabrik

Der Automobilkonzern Tesla will in Grünheide eine E-Auto-Fabrik bauen und hatte bereits angefangen ein anliegendes Waldgebiet abzuholzen. Nachdem zahlreiche Bürger sich darüber empörten und auch die Umweltschutzorganisation „Rettet den Regenwald e.V.“ dagegen vorging, ordnete ein zuständiges Gericht einen vorläufigen Baustopp an. Doch die Grünen befürworten den Bau der E-Auto-Fabrik und die Abholzung des Kiefernwaldes. Der Erhalt der Waldfläche hätte angeblich nichts mit Naturschutz zu tun, behauptete der Vizefraktionschef der Grünen, Oliver Krischer


Youtube / MMnewsTV

Um die Fabrik in Grünheide errichten zu können, soll bis zum Jahresende ein Nutzwald von bis zu 150 Hektar plattgemacht werden. Die Grünen halten das für eine gute Idee und stellen sich gegen die Umweltschützer. „Eine Kiefernholzplantage zum Kampffeld zu machen, ist absurd. Das hat mit Naturschutz nichts zu tun“, zitiert der Focus den Vizefraktionschef der Grünen, Oliver Krischer.

 

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Angeblich würden Naturschutzvereine das Artenschutzrecht missbrauchen, um gegen Klimaschutz und die Energiewende vorzugehen, meint Krischer. In Wirklichkeit missbraucht die E-Auto-Lobby den Klimawandel, um gigantische Wirtschaftsprogramme durchzusetzen. Selbst vor der Abholzung einer riesigen Waldfläche von bis zu 1.5 Millionen Quadratmetern machen die Grünen keinen halt. „Man muss nicht immer gegen alles sein. Wie abwegig, eine Kieferplantage zu einem Wald zu erklären“, agitierte der Grünenpolitiker Oliver Krischer. Man solle die Kirche im Dorf lassen und die „Zukunftsinvestition von Tesla zügig möglich machen“. Auch wenn Krischer es nicht wahrhaben will , handelt es sich bei Kieferplantage per Definition und einen Wald, der sich positiv auf das Klima auswirkt und vielen Tieren und Insekten einen Lebensraum bietet.