Die Bundesregierung gehört zu den großen Profiteuren der Spritpreis-Explosion

Laut ADAC lag in Deutschland am 11. März der Durchschnittspreis für einen Liter Benzin bei 2,20 Euro und der Dieselpreis bei 2,32 Euro. Etwa ein Euro mehr als in Polen. Doch warum ist der Sprit in Deutschland so sehr viel teurer als in einigen Nachbarländern? Der Grund ist ganz einfach: Die Bundesregierung stopft sich die Taschen voll und profitiert von den explodierenden Spritpreisen.


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So werden die Autofahrer ausgeplündert:

Seit Monatsbeginn machen Benzin und Diesel gewaltige Preissprünge von bis zu 32 Prozent. Eine Entspannung an den Tankstellen sei nicht in Sicht, heißt es in einem Bericht vom ADAC. Preissprünge wie aktuell gab es in der Bundesrepublik noch nie: Seit 1. März verteuerte sich Super E10 um fast 21 Prozent (Stand 11. März), Diesel legte sogar um mehr als 32 Prozent zu. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern entspricht dies einer Preissteigerung von fast 19 Euro bei Super E10 und mehr als 28 Euro bei Diesel.

Und das Verwerfliche dabei ist, dass die eigene Bundesregierung zu den ganz großen Profiteuren der Spritpreis-Explosion gehört. Denn Steuern machen in der Benzinpreis-Zusammensetzung den größten Anteil aus. Mit etwa 46 Prozent pro Liter, also fast die Hälfte des Spritpreises, gehen laut HNA an den Staat. Der Preis setzen sich aus einer festgelegten Energiesteuer, einer festgelegten CO₂-Bepreisung und der Mehrwertsteuer zusammen, welche derzeit bei 19 Prozent liegt und der Bundesregierung bei steigenden Spritpreisen riesige Summen an Steuereinnahmen in die Kassen spült.

Somit ist nicht nur der russische Präsident Schuld an den steigenden Preisen, sondern auch die Bundesregierung aufgrund ihrer gierigen Steuerpolitik. Der Präsident des Autoclubs „Mobil in Deutschland“, Dr. Michael Haberland, hält sogar weitere Steigerungen für wahrscheinlich: „Leider gibt es momentan keine Grenze nach oben. Die Preisentwicklung, das ganze System ist außer Kontrolle geraten. Wenn die Preissteigerungen so weitergehen, haben wir drei Euro“, zitierte Auto Bild den Präsidenten.