Corona-Impfung: Mehr als 100.000 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen in Deutschland

Das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) hat im Juli 2021 einen Sicherheitsbericht zur Impfkampagne der Bundesregierung veröffentlicht. Demnach wurden bis zum 30. Juni 2021 mehr als Hunderttausend Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen gemeldet. In über Zehntausend Verdachtsfällen traten nach der Impfung so schwerwiegende Nebenwirkungen auf, dass die Geimpften ins Krankenhaus gebracht werden mussten.


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„Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei“, behauptet das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf einer Webseite. Doch allein in Deutschland traten in mehr als Hunderttausend Fällen nach der Impfung teils schwerste Nebenwirkungen auf. Das belegt ein Sicherheitsbericht vom Paul-Ehrlich-Instituts (PEI).

Demzufolge hat das Institut vom 27. Dezember 2020 bis zum 30. Juni 2021 insgesamt 106.835 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen registriert. In 10.578 Verdachtsfällen waren die Nebenwirkungen so schwerwiegend, dass die Geimpften im Krankenhaus behandelt werden mussten. 1028 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Corona-Impfungen wurden in Deutschland gemeldet. Allerdings könnte die Dunkelziffer deutlich höher sein.