„Cloud Seeding“ – Dubai erzeugt künstlichen Regen durch Wettermanipulation

Die Manipulation des Wetters wurde lange Zeit von Massenmedien als Verschwörungstheorie stigmatisiert. Doch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) werden Technologien zur Wettermanipulation bereits angewendet.


CC0 / Pixabay.com (Symbolbild)

In arabischen Ländern herrschen teilweise Temperaturen von bis zu 50 Grad. Wasser ist in vielen Regionen eine Mangelware. Vor diesem Hintergrund forschen die Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) seit Anfang der 2000er Jahre an zahlreichen Projekten, um künstlichen Regen zu erzeugen. Das berichtete die britische Internet-Zeitung The Independent in einem Artikel.

Demzufolge stellte das Land allein im Jahr 2017 etwa 15 Millionen US-Dollar für die Forschung an entsprechenden Technologien bereit. Dabei kommt ein Verfahren zum Einsatz, das „Cloud Seeding“ genannt wird. Zu Beginn wurden vor allem Chemikalien wie Silberiodid per Flugzeug in die Wolken gesprüht, um Regenwolken zu erzeugen. Inzwischen liege der Fokus aber mehr auf ein „Elektro-Schock“-Verfahren, heißt es in einem Bericht von Epoch Times.

„Der Grundwasserspiegel in den VAE sinkt drastisch, und der Zweck dieses Projektes ist es, den Regenfall zu unterstützen. Wenn die Tropfen verschmelzen und groß genug sind, werden sie als Regen hinunterfallen“, zitierte das Presseportal den Professor Maarten Ambaum, welcher an diesem Projekt mitgearbeitet hat.

Laut der britischen Internet-Zeitung The Independent löste das „Cloud Seeding“ bereits in der Wüstenstadt Dubai heftige, „monsunartige“ Regenfällen aus. Daraufhin seien vorübergehend die Temperaturen um etliche Grade gefallen.