Claus Kleber (ZDF) will russische Verbände „zurückschlagen“

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist bekannt für seine NATO-Kriegsrhetorik. Doch eine aktuelle Anmoderation von Claus Kleber (ZDF) stellt vieles in den Schatten. In seiner Einleitung täuschte der Moderator einen Kriegsausbruch zwischen der NATO und Russland vor.


Public Domain (PD) – en.kremlin.ru und ZDF-heute-Journal

Die Kriegspropaganda der transatlantischen Massenmedien hat ein neues Ausmaß erreicht. Claus Kleber, Moderator des ZDF-heute-Journals, schockierte die ZDF-Zuschauer mit einer theoretischen Kriegserklärung an Russland.

 


„Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.“

(Claus Kleber)


 

Viele ZDF-Zuschauer trauten vermutlich ihren Ohren nicht, als sie vom Kriegsausbruch zwischen Russland und der NATO hörten. „Keine Sorge. Das ist nicht so. Das ist nur eine Vision. Aber eine realistische„, erklärte Claus Kleber im weiteren Verlauf der Sendung vom 4. April.

 

So etwa müsste nämlich im Ernstfall die Antwort der NATO aussehen auf einen Angriff auf das Territorium eines ihrer Mitgliedsstaaten. Und sei er so klein wie Estland.“, meint ZDF-Moderator Kleber. Die Betonung liegt auf „müsste“.

 

In der darauf folgenden Sendung vom 5. April setzte Kleber (ZDF) noch einen drauf und erklärte den Zuschauern, dass wir uns im Krieg befinden würden. Die Zuschauer hätten es nur noch nicht gemerkt.

 


„Guten Abend, wir müssen über Krieg reden. Es ist nämlich Krieg, man merkt es nur nicht. Moderne Kriege brauchen im Idealfall keine Panzer und Bomben mehr. Sie schaffen es, die Gesellschaft, die öffentliche Diskussion und die Entscheidungsprozesse einer anderen Macht so zu unterwandern, dass die gefügig wird.“

(Claus Kleber)


Ganz offensichtlich soll die deutsche Zivilbevölkerung psychologisch auf einen Krieg gegen Russland vorbereitet werden. Anders ist diese brutale Kriegsrhetorik und Propaganda nicht zu erklären.