Kameraüberwachung soll „verdächtige Handlungen“ in Rom identifizieren

Die Verwaltung der italienischen Hauptstadt Rom plant, die Sicherheit in den U-Bahnen durch den Einsatz moderner Kameraüberwachungstechnologie zu „verbessern“. Laut einer Ankündigung der Stadtverwaltung sollen bereits vorhandene Kameras auf Bahnsteigen künftig durch ein neues Cybersicherheitssystem erweitert werden, das in der Lage ist, „gewalttätige, verdächtige Handlungen“ zu identifizieren.

Symbolbild: Pixabay.com / Webandi

Vollautomatische Kameraüberwachung:

Die neue Technologie nutze angeblich keine Gesichtserkennung, sondern konzentriere sich darauf, bestimmte Verhaltensmuster zu erkennen und darauf zu reagieren, teilte die Stadt Rom der italienischen Nachrichtenagentur ANSA mit. Die Stadtverwaltung betonte, dass die automatische Gesichtserkennung erst ab 2025 zum Einsatz kommen könne.

Verdächtiges oder aggressives Verhalten:

Ein Vorbild für das neue System in Rom ist eine ähnliche Technologie, die laut dem Magazin Wired bereits an einem U-Bahnhof in London genutzt wird. Dort überwacht eine künstliche Intelligenz aggressives Verhalten, das Tragen von Waffen und Versuche, ohne gültiges Ticket zu fahren. Die Einführung dieser intelligenten Überwachungssysteme in Rom soll angeblich dazu beitragen, die Sicherheit in den U-Bahnen zu erhöhen und kriminelle Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Eine Ausweitung dieser Überwachungstechnologie auf andere Bereiche der Stadt ist zu erwarten.

Datenschützer warnen vor einer zunehmenden Überwachung der Gesellschaft durch künstliche Intelligenz und den Verlust der Privatsphäre.

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