„Wer Waffen liefert, ist mitverantwortlich, dass der Krieg länger dauert“

Der Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann kritisierte in einer Rede auf dem Bremer Ostermarsch die antirussischen Sanktionen der Bundesregierung, welche nicht nur gegen die russische, sondern auch gegen die deutsche Bevölkerung gerichtet sind. Waffenlieferungen, welche den Krieg in der Ukraine künstlich in die Länge ziehen, lehnte Pellmann ebenfalls ab. Wer Waffen liefert, mache sich „schuldig für noch mehr Tod, Zerstörung und ist mitverantwortlich, dass der Krieg länger dauert, noch blutiger wird und eine Verhandlungslösung in weite Ferne rückt“.

„Wir fordern eine Außenpolitik, die sich nicht zur Kriegspartei macht“

Die Friedensaktivistin Gunhild Berdal von der „Volksinitiative gegen Rüstungsexporte über Hamburger Häfen“ warnte auf dem jährlichen Ostermarsch in Bremen vor Aufrüstung und Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Weder die Menschen in Deutschland, noch die Menschen in der Ukraine würden davon profitieren. „Wir wissen, dass die Nato-Staaten die Hauptsünder sind, was die Aufrüstung und Aggressivität betrifft“, erklärte Berdal in ihrer Rede und kritisierte „die Heuchelei all derer, die diesen Krieg mit heraufbeschworen haben“.

Google sanktioniert kritische Inhalte zum Ukraine-Konflikt

Das US-amerikanische Technologieunternehmen Google hat bekannt gegeben, dass künftig alle Inhalte demonitarisiert und somit in der Auffindbarkeit eingeschränkt werden, die den Krieg in der Ukraine „ausnutzen, leugnen oder billigen“. Was das genau bedeutet und welche Inhalte davon betroffen sein werden, liegt im Ermessen von Mitarbeitern der Zensurableitung.

Generalleutnant erklärt die Rolle von Deutschland im Krieg gegen Russland

Deutschland ist massiv in den Krieg gegen Russland involviert. Die Bundesregierung stellt das Territorium der Bundesrepublik für umfangreiche Truppentransporte und Waffenlieferungen zur Verfügung. Dies macht Deutschland zu einem potenziellen Angriffsziel und gefährdet die Sicherheit der Bevölkerung. Generalleutnant Martin Schelleis erklärte in einem Interview, warum Deutschland in diesem Konflikt eine zentrale Schlüsselrolle spielt.

Massenmedien sind „moderne Massenvernichtungswaffen“

Der georgische Politiker Davit Narmania bezeichnete westliche Massenmedien und soziale Netzwerke als „moderne Massenvernichtungswaffen“, vor denen man sich nicht mit Raketenabwehr- und Luftabwehrsystemen schützen und sich nicht in einem Luftschutzkeller verstecken könne.

„Eine neue Front im US-Informationskrieg mit Russland“

Als Anfang Dezember 2021 sich zunehmend russische Truppen an der Grenze zur Ukraine sammelten, erstellten Mitarbeiter des Weißen Hauses mehreren Versionen einer zunächst streng geheimen Karte, welche die wachsende Militärpräsenz detailliert darstellte. Diese Karte wurde schließlich westlichen Massenmedien zugespielt, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Bei der Veröffentlichung dieser Geheimdienstinformationen habe es sich laut Wall Street Journal um eine „neue Front im US-Informationskrieg mit Russland“ gehandelt.

„Dieser Krieg ist ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland “

Sergej Karaganow ist ein ehemaliger Präsidentenberater von Boris Jelzin und Wladimir Putin. In einem Interview äußerte er sich zu den Hintergründen des Ukraine-Krieges und sagte, dass dies ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland sei. Die massiven Waffenlieferungen des Westens würden Karaganow zufolge die Gefahr einer weiteren Eskalation verstärken.