Slowakischer Attentäter soll Kontakt zum ukrainischen Geheimdienst gehabt haben

Der Attentäter, welcher den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico niedergeschossen hatte, war eventuell kein Einzeltäter. Die slowakische Polizei hat diesbezüglich Untersuchungen eingeleitet. Eine Spur soll ersten Hinweisen zufolge zum ukrainischen Geheimdienst HUR führen.

Bild: Radovan Stoklasa

⚠️ Möglicherweise kein Einzeltäter:

Der Slowakische Innenminister Matúš Šutaj Eštok und der amtierende Direktor des Inlandsnachrichtendienstes SIS, Pavol Gašpar, teilten laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen (FR) am vergangenen Wochenende mit, dass die Polizei in Betracht ziehe, dass der Schütze Komplizen gehabt haben könnte. Diesbezüglich seien polizeiliche Untersuchungen eingeleitet worden.

Erste Spur führt in die Ukraine:

Das Schweizer Presseportal Uncut-News berichtete in einem Artikel, dass es angeblich bereits Beweise gäbe, welche die Ukraine mit dem Attentat auf den slowakischen Premierminister Robert Fico in Verbindung bringen. Demnach erhielt die slowakische Polizei Screenshots der Korrespondenz zwischen der Frau des Attentäters und dem ukrainischen Geheimdienst HUR.

Innenminister Mattus Sutai Estok erklärte, der Verdächtige sei über die Regierungspolitik bezüglich der Ukraine verärgert gewesen. Im Gegensatz zu den meisten europäischen Staats- und Regierungschefs habe die Regierung ihre offizielle militärische Unterstützung für die Ukraine eingestellt und eine friedliche Haltung in dem Konflikt eingenommen.

Er wollte keine Waffen liefern:

In einer bedeutenden Erklärung im Oktober 2023 hatte der slowakische Ministerpräsident, Robert Fico, eine Neuausrichtung der militärischen Unterstützung seines Landes für die Ukraine angekündigt:

„Unsere Hilfe für die Ukraine wird ausschließlich auf humanitäre und zivile Aspekte beschränkt sein. Wir werden keine weiteren Waffenlieferungen vornehmen“, betonte Robert Fico. Einige Monate später kam es schließlich zum Mordanschlag auf den Ministerpräsident.

Ungewöhnliche Häufung von schweren Hochwasser-Katastrophen

Die Welt erlebte in den letzten Jahren eine ungewöhnliche Häufung von Hochwasser-Katastrophen. Nicht nur zahlreiche Regionen in Europa sind immer wieder von massiven Überschwemmungen betroffen, sondern auch viele andere Länder. In beispielsweise Dubai gab es den schwersten Regenfall seit Beginn der Aufzeichnungen, welcher durch Wettermanipulation ausgelöst worden sein soll.

Bild: CC BY-SA 3.0 Deed / Wikimedia.org / Harald Weber

Zahlreiche Hochwasser-Katastrophen haben in den letzten Jahren für massive Schäden in zahlreichen Ländern gesorgt.

⚠️ Schweren Überschwemmungen in Europa 2023/2024:

• Deutschland: Das westeuropäische Land wurde Ende 2023 und Anfang 2024 besonders stark von einem historischen Hochwasser getroffen, nachdem unter anderem das Ahrtal bereits im Juli 2021 total verwüstet wurde.

In mehreren Bundesländern, darunter Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, kam es zum Jahreswechsel 2023/2024 zu schweren Überschwemmungen. Die Pegelstände der Flüsse Weser, Aller und Elbe erreichten historische Höchstwerte​ (Quellen: Wikipedia, DW, Meteored)​.

Im Mai 2024 wurde schließlich das Saarland von der verheerendsten Flut seit Jahren getroffen. In weniger als 24 Stunden seien etwa 100 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen. Es handele sich um ein Hochwasserereignis, wie es angeblich nur alle 20 bis 50 Jahre vorkommt, teilte das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz mit (Quelle: Tagesschau).

Belgien und Frankreich: Auch diese beiden westeuropäischen Ländern waren in den Jahren 2023 und 2024 ebenfalls von schweren Hochwasser-Katastrophen betroffen. An beispielsweise der französischen Grenze zum Saarland sei im Mai 2024 „in weniger als 24 Stunden so viel wie Regen wie sonst in einem Monat“ gefallen (Quelle: Der Westen).

• Italien: Im Mai 2023 erlebte die Region Emilia-Romagna verheerende Überschwemmungen, die zu weitreichenden Schäden und Evakuierungen führten​ (Quelle: FloodList)​.

• Spanien: Anfang September 2023 führte ein Sturm zu schweren Überschwemmungen in Katalonien, mit Niederschlagsmengen von über 240 mm innerhalb von 24 Stunden​(Quelle: FloodList).

• Griechenland und Bulgarien: Im gleichen Monat wurden diese Länder von rekordverdächtigem Regenfall getroffen, was katastrophale Überschwemmungen verursachte und mehrere Todesopfer forderte​ (Quelle: FloodList).

• Slowenien: Im August 2023 verursachten heftige Regenfälle großflächige Überschwemmungen und Schäden im Wert von etwa einer halben Milliarden Euro​ (Quelle: Euronews).

 

⚠️ Nordamerika:

• Vereinigte Staaten (USA): Im Juli 2023 erlebten Teile des Nordostens, einschließlich Vermont und Connecticut, heftige Regenfälle und Überschwemmungen, die große Schäden anrichteten​. Für Januar bis Juli 2023 seien laut „National Oceanic and Atmospheric Administration“ (NOAA) insgesamt 15 Wetterkatastrophen in den USA mit Schäden von jeweils über 1 Milliarde US-Dollar gemeldet worden. Hierbei habe es sich um die höchsten Kosten von Unwetterschäden gehandelt, seit dem im Jahr 1980 die NOAA mit der Aufzeichnung solcher Ereignisse begonnen hatte (Quelle: NOAA)​.

 

⚠️ Asien:

• Russland erlebte 2024 ein historisches Hochwasser, das besonders die Regionen im Uralgebirge und in Westsibirien betraf. Wegen den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten mussten in Kasachstan mehr als 100.000 Menschen evakuiert werden. In der Stadt Orenburg wurde beispielsweise ein Rekordpegelstand von 9,3 Metern gemessen (Quelle: MDR).

• China: Anfang August 2023 erlebte beispielsweise die Stadt Beijing die schwersten Regenfälle seit 140 Jahren, was zu schweren Überschwemmungen und Evakuierungen führte​ (Quelle: Al Jazeera​).

• Afghanistan: Im Mai 2024 wurde das Land ebenfalls von zahlreichen Überschwemmungen getroffen, bei denen wohl mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen sind. (Quelle: Stern)

• Vereinigte Arabische Emirate (VAE): Im April 2024 kam es in den VAE zu schweren Überschwemmungen, nach dem es den schwersten Regenfall seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben hatte. In Dubai fielen in kurzer Zeit 164 mm Regen, was zu massiven Überschwemmungen führte. Die Überschwemmungen sollen durch Wettermanipulation ausgelöst worden sein (Quelle: FR). Deutsche Massenmedien starteten sogar eine Desinformationskampagne, um von Hinweisen auf Wettermanipulation abzulenken (Quelle: Tagesschau). Doch Dubai betreibt ganz offiziell ein Projekt zur künstlichen Regenerzeugung, dem sogenannten „Cloud Seeding“ (Quelle: Merkur).

• Saudi-Arabien: Der arabische Wüstenstaat war ebenfalls mehrfach von schweren Überschwemmungen betroffen. Im August 2023 verursachten starke Regenfälle und Stürme in der heiligen Stadt Mekka Chaos, als Pilger während des Tawaf von dem heftigen Unwetter überrascht wurden.​ (Quellen: Al Jazeera, AFP).

Die tatsächliche Anzahl von ungewöhnlichen Hochwasser-Katastrophen während der letzten Jahre ist noch deutliche größer als die hier zusammengefassten Beispiele darlegen. Immer wieder erzählen betroffene Menschen aus unterschiedlichen Katastrophengebieten, dass man solch ein Hochwasser noch niemals dort erlebt habe und, das Wasser sei so schnell gekommen, dass man nicht rechtzeitig hätte flüchten können. Insgesamt scheint die Häufigkeit und Intensität dieser Hochwasser-Katastrophen deutlich zugenommen zu haben.

Slowakische Ministerpräsident wollte keine Waffen an die Ukraine liefern

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hatte nach seiner Wahl 2023 angekündigt, die Waffenlieferungen für die Ukraine zu stoppen und er lehnte Sanktionen gegen Russland ab. Nur wenige Monate später wurde er von einem Attentäter nach einer Kabinettssitzung niedergeschossen. Zufall?

Bild: CC BY-NC-ND 2.0 Deed / Flickr.com / European Council

⚠️ Brutaler Anschlag auf Regierungschef:

Die Slowakei wurde am 15. Mai von einem brutalen Schusswaffenangriff auf den Regierungschef Robert Fico erschüttert. Die Regierung bezeichnete den Vorfall auf Facebook als „Mordanschlag“ und gab bekannt, dass Fico sich in einem kritischen Zustand befinde.

🔴 Er wollte keine Waffen liefern:

In einer bedeutenden Erklärung im Oktober 2023 hatte der slowakische Ministerpräsident, Robert Fico, eine Neuausrichtung der militärischen Unterstützung seines Landes für die Ukraine angekündigt. „Unsere Hilfe für die Ukraine wird ausschließlich auf humanitäre und zivile Aspekte beschränkt sein. Wir werden keine weiteren Waffenlieferungen vornehmen“, betonte Fico laut Tagesschau vor den Abgeordneten des neu gewählten Parlaments in Bratislava.

🔴 Gegen Krieg mit Russland:

Robert Fico erklärte, dass der Konflikt in der Ukraine „nicht unser Krieg“ sei und dass sein Land „keine direkte Beteiligung“ daran habe. Er drängte auf einen „sofortigen Stopp der militärischen Aktionen“ als die „bestmögliche Lösung“ für die Ukraine. Zudem appellierte er an die EU, sich von einer „Quelle für Waffenlieferungen“ zu einem „Friedensstifter“ zu wandeln, um zur Deeskalation der Situation beizutragen.

🔴 Mordanschlag erschüttert die Slowakei:

Nur etwa ein halbes Jahr später wurde der slowakische Regierungschef schließlich von einem Attentäter am heiligten Tag nach einer Kabinettssitzung in der slowakischen Stadt Handlová angegriffen und so schwer verletzt, dass Robert Fico laut Regierungserklärung in Lebensgefahr schwebte.

Westliche Massenmedien wie zum Beispiel der Spiegel behaupten zünisch, er habe das Klima in seinem Land selbst vergiftet und suggerieren mit solchen Behauptungen, dass er Mitschuld für den Anschlag trage. „Wie Fico das Klima in seinem Land mit vergiftete hat“, titelte der Spiegel unmittelbar nach dem Anschlag und musste aufgrund öffentlicher Empörung den Titel nur wenige Stunden später wieder ändern.

Rüstungsindustrie berreichert sich am Ukraine-Krieg

Die Nachfrage nach Rüstungsgütern hat sich im Zuge des Ukraine-Konflikts stark erhöht, wovon Rheinmetall in besonderem Maße profitiert. Das Unternehmen konnte seine Produktion von Artillerie- und Panzermunition massiv steigern, was sich auch in den stark gestiegenen Aktienkursen widerspiegelt.

Bild: CC BY 3.0 Deed / Wikimedia.com / KarleHorn

Kriegsprofiteure der Rüstungsindustrie:

Rheinmetall-Chef Armin Papperger äußerte sich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung optimistisch über die zukünftigen Geschäftsaussichten. Die Produktion von Artilleriemunition soll bis Ende des Jahres von 70.000 auf 700.000 Schuss erhöht werden. Langfristig plant der Konzern sogar eine Steigerung auf 1,1 Millionen Schuss pro Jahr. Auch die Herstellung von Panzermunition wurde nahezu verzehnfacht und liegt nun bei etwa 200.000 Schuss pro Jahr. Doch angeblich zähle laut Papperger der Konzern Rheinmetall nicht zu den Kriegsgewinnlern.

Rüstungsindustrie stopft sich die Taschen voll:

Zusätzlich zu der Erhöhten Nachfrage aufgrund des Ukraine-Krieges profitiert das Unternehmen vom Sondervermögen der Bundesregierung zur Stärkung der Bundeswehr, aus dem Rheinmetall Zuschläge in Höhe von bis zu 40 Milliarden Euro erwartet. Diese Mittel werden aus Steuergeldern finanziert und haben bereits zu Diskussionen über mögliche Sozialkürzungen geführt.

Rheinmetall sieht sich durch die steigenden Aufträge gut für die Zukunft aufgestellt. Der Konzern hat seine Produktionskapazitäten erheblich erweitert, um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Diese Entwicklungen spiegeln den zunehmenden Fokus des Westens auf militärische Unterstützung der Ukraine und die damit einhergehende Intensivierung der Rüstungsproduktion wider.

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