Correctiv verbreitet „Fake News“ über News 23

Correctiv wurde im Juni 2014 gegründet und laut Wikipedia mit drei Millionen Euro von der Anneliese-Brost-Stiftung finanziert. Seit 2017 ist das Recherchezentrum Correctiv für Facebook als sogenannter Faktenchecker tätig.

 

CC BY 2.0 /
Mike Corbett
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Seitdem entscheidet Correctiv was „Fake News“ sind und was nicht. Welche Beiträge und Meinungen auf Facebook unterdrückt werden und welche nicht. Also im Prinzip ein Wahrheitsministerium wie in George Orwell 1984.

 

Im Oktober findet in Baden-Württemberg die bisher größte Anti-Terror-Übung dieser Art statt. In einem Youtube-Video des Kanals „News 23“ wird ebenfalls darüber berichtet. Im Video selbst werde angeblich behauptet, dass die baden-württembergischen Sicherheitsbehörden eine „landesweite Terrorwelle“ erwarten. Doch in Wirklichkeit wird er Begriff „erwarten“ in dem benannten Video gar nicht verwendet.

 

Es endet mit dem Satz „Offensichtlich rechnen die Sicherheitsbehörden mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Deutschland“. Für diese Behauptung werden keine Belege genannt, meint Correctiv. Scheinbar hat der zuständige Correctiv-Mitarbeiter das Video nicht richtig verstanden oder es fehlt ihm der logische Menschenverstand um diese Schlussfolgerung nachzuvollziehen.

 

CC BY-SA 4.0 / Polizei Berlin / wikimedia.org

In dem besagten N23-Bericht wird sich auf ein Artikel des Stadtmagazins Karlsruhe Insider berufen, in dem Einzelheit zur geplanten Großübung bekanntgegeben wurden. In diesem Artikel wird das Szenario beschrieben, auf das sich die Sicherheitsbehörden vorbereiten.

 

In dem Szenario hat es bereits in den Wochen zuvor in „ganz Deutschland Terroranschläge mit mehr als 120 Toten gegeben“. Die Polizei sei deshalb so überlastet, dass sie die Hilfe der Bundeswehr anfordern muss, berichtet Karlsruhr Insider unter Berufung auf das Innenministerium.

 

Dies führt zu der logischen Schlussfolgerung, dass die Sicherheitsbehörden sich nicht nur auf solch ein Szenario vorbereiten, sondern auch mit einer größeren Terrorwelle rechnen. Der Versuch diese Schlussfolgerung als „Fake News“ darzustellen, scheint nur eine Strategie zu sein, um freie und konkurrierende Medien, welche nicht mit 3 Millionen Euro von der Anneliese-Brost-Stiftung finanziert wurden, zu diffamieren. Wie heißt es doch so schön? Auch schlechte PR ist gute PR. Daher bedankt sich die Redaktion von News 23 recht herzlich beim Recherchezentrum Correctiv für die kostenlose Werbung.

Massenmedien verbreiten zahlreiche Falschmeldungen

Man könne den Medien ja nichts mehr glauben, hört man immer öfters von enttäuschten Bürgern. Nachdem eine RTL-Mitarbeiterin aufmerksam wurde, weil es Unstimmigkeiten in der Berichterstattung eines Kollegen gab, hat der Sender alle 104 Reportagen des früheren Mitarbeiters überprüft. Dabei kam raus, dass mindestens 21 Berichte, also etwa 20 Prozent der Beiträge, vorsätzlich verfälscht wurden, um sie größer und interessanter zu machen.

 

Creative Commons (CC0) – meineresterampe (pixabay.com)

Auch beim Spiegel wurden Anfang des Jahres zahlreiche Berichte als Falschmeldungen entlarvt. Der ehemalige Spiegel-Redakteur Claas Relotius, der sogar mit einigen Journalistenpreisen ausgezeichnet wurde, verfälschte ca. 60 Geschichten, welche teilweise auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erschienen.

 

Allein diese beiden Fälle zeigen, dass in den Massenmedien systematisch Falschmeldungen verbreitet werden. Zum Beispiel veröffentlichte die Süddeutschen Zeitung vor einigen Jahren mehrere angebliche Interviews mit Hollywoodstars wie Brad Pitt oder Sharon Stone, welche der Schweizer Tom Kummer frei erfunden hatte.

 

Die Anzahl der Fake News muss gigantisch sein: Zum Beispiel berichteten Reuters, „New York Times“, DPA und dutzende deutsche Lokalzeitungen, dass der nordkoreanische Präsident Kim Jong Un den Sondergesandten Kim Hyok Chol noch am Flughafen hätte erschießen lassen. Doch nur kurze Zeit später trat der frühere Geheimdienstchef frisch und munter in einer TV-Sendung auf.

 

Permanent warnen Massenmedien vor Fake News in Sozialen Netzwerken. Doch diese sogenannten „Qualitätsmedien“ sind selbst die größten Verbreiter von Falschmeldungen. Besonders in Bezug auf politische Themen haben viele Massenmedien stark an Glaubwürdigkeit verloren. Daher ist es kein Wunder, wenn sie in aller Öffentlichkeit als „Lügenpresse“ bezeichnet werden.

Ehemaliger RTL-Mitarbeiter manipulierte die Berichterstattung

Viele Zuschauer haben in den letzten Jahren zunehmend das Vertrauen in die etablierten Medien verloren. Erst kürzlich wurde bekannt, dass ein langjähriger RTL-Mitarbeiter gezielt TV-Beiträge manipuliert hat. Der sogenannte Journalist war für die Sendung „Punkt 12“ im Einsatz.