Kriegstreiber wollen „Deutschland in einen Krieg mit Russland bringen“

Rechtsanwalt Markus Haintz warnte in einem Gespräch mit Roger Bittel vor Waffenlieferungen und Wirtschaftssanktionen. Es gäbe Kräfte, die versuchen, Deutschland in „einen Krieg mit Russland zu bringen“. Ein relevanter Teil der Bevölkerung sei „dumm genug, um zu sagen: Jawoll, wir machen das“.

„Wer Waffen liefert, ist mitverantwortlich, dass der Krieg länger dauert“

Der Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann kritisierte in einer Rede auf dem Bremer Ostermarsch die antirussischen Sanktionen der Bundesregierung, welche nicht nur gegen die russische, sondern auch gegen die deutsche Bevölkerung gerichtet sind. Waffenlieferungen, welche den Krieg in der Ukraine künstlich in die Länge ziehen, lehnte Pellmann ebenfalls ab. Wer Waffen liefert, mache sich „schuldig für noch mehr Tod, Zerstörung und ist mitverantwortlich, dass der Krieg länger dauert, noch blutiger wird und eine Verhandlungslösung in weite Ferne rückt“.

„Wir fordern eine Außenpolitik, die sich nicht zur Kriegspartei macht“

Die Friedensaktivistin Gunhild Berdal von der „Volksinitiative gegen Rüstungsexporte über Hamburger Häfen“ warnte auf dem jährlichen Ostermarsch in Bremen vor Aufrüstung und Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Weder die Menschen in Deutschland, noch die Menschen in der Ukraine würden davon profitieren. „Wir wissen, dass die Nato-Staaten die Hauptsünder sind, was die Aufrüstung und Aggressivität betrifft“, erklärte Berdal in ihrer Rede und kritisierte „die Heuchelei all derer, die diesen Krieg mit heraufbeschworen haben“.

US-Haubitze in Polen: Aufnahme zeigt Panzertransport am Bahnhof Gniezno

Ein Video, das im Internet die Runde macht, zeigt den Transport von US-Panzerhaubitzen über den polnischen Bahnhof Gniezno. Angaben zufolge wird dieser Knotenpunkt von Zügen genutzt, die zur Ostseeküste (Gdynia) oder an die weißrussische Grenze (Bialystok) fahren.

Friedensmarsch nach Jagel: „Nein zum Drohnenkrieg der Bundeswehr“

Auch am 15. April kamen wieder Menschen zum jährlichen Ostermarsch nach Schleswig. „Nein zum Drohnenkrieg der Bundeswehr“ stand auf ihrem Transparent. Gemeinsam liefen sie zum Luftwaffenstützpunkt Jagel, um dort ein Zeichen für Frieden und Abrüstung zu setzen.

Ministerpräsident fordert schnellere Waffenlieferungen für den Krieg gegen Russland

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, forderte auf einer Pressekonferenz am 13. April, dass zugesagte Waffenlieferungen für den Krieg gegen Russland schneller erfolgen sollen. Denn bei den angeblichen Bemühungen der „westlichen Staatengemeinschaft um Frieden und Gerechtigkeit“ dürfe nicht der Eindruck entstehen, Deutschland sei ein „Bremsklotz“. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hatte sich ein paar Tage zuvor ebenfalls für weitere Waffenlieferungen, insbesondere von schweren Waffen wie Kampfpanzern, ausgesprochen.