Brandenburger Bestatter: Massenmedien verbreiten „dreiste Horrorgeschichten“

Ein Bestatter aus Brandenburg warf in einem Interview den Massenmedien die Verbreitung von dreisten „Horrorgeschichten“ vor. Außerdem sei keiner der Menschen, die von ihm bisher bestattet wurden, allein wegen Covid-19 gestorben. „Sie waren alle aus einem anderen Grund in einem extrem moribunden Zustand.“


Photo: Xing.com / Gerald Ramm

Bereits im Jahr 2018 berichteten deutsche Massenmedien über ein Krematorium in Meißen, das wegen der jährlichen Grippewelle überfüllt gewesen ist. Später im Januar 2021 berichteten sie wieder über das gleiche Krematorium. Doch diesmal sei es angeblich überfüllt wegen des Coronavirus.

Photo: Krematorium Meißen

Ein Bestatter aus Meißen stellte damals in einem RTL-Interview die allgemeine Berichterstattung der Massenmedien infrage. Ein bis zwei Drittel der Bestattungen seien nicht wegen dem Coronavirus: „Nicht überall wo Corona darauf steht, ist Corona drin“, erklärte der Bestatter dem Fernsehteam. Doch diese Aussage passte nicht in das gewünschte Ergebnis und wurde einfach wegzensiert.

Brandenburger Bestatter erklärt die Hintergründe:

Photo: Gerald Ramm

Nun meldete sich der Bestatter Gerald Ramm aus Brandenburg zu Wort. Ramm erklärte in einem Interview mit dem Hauke Verlag, dass es um Weihnachten herum immer viele Todesfälle gäbe. Weil über die Feiertage viele Ämter zu haben, hätte die Bearbeitung bis zu drei Wochen gedauert. „Ohne Papiere vom Standesamt nimmt mir aber kein Krematorium einen Toten ab. Wir lagern die Toten bei uns, aber es gibt viele Bestatter, gerade in Berlin, die ihre Verstorbenen auslagern müssen“, sagte Gerald Ramm dem Verlag.

Massenmedien verbreiten Gräuelpropaganda:

Dazu sei noch das Problem gekommen, dass keine Bestattungen in Polen, Tschechien oder Holland durchgeführt werden konnten und Havarien oder turnusgemäße Reparaturen an den Öfen nicht zeitnah durchgeführt werden konnten, weil es keine problemlose Zulieferung von Ersatzteilen gab. So sei zum Beispiel in Chemnitz ein Ofen längere Zeit außer Betrieb. Deswegen hätten sich die Särge in manchen Krematorien gestapelt. Alles andere seien „dreiste Horrorgeschichten“ gewesen, die nichts mit den wahren Gründen zu tun gehabt hätten. Die Aufnahmen in den Massenmedien seien nicht entstanden, weil die Pandemie so gewütet habe. Doch diese Bilder würden sich natürlich wunderbar dazu eignen, um „Horrorgeschichten über die Pandemie zu erzählen.“

Schwere Vorerkrankungen als Todesursache:

Michael Hauke fragte den Bestatter Gerald Ramm, ob die Corona-Toten, die er bestattet hat, wirklich allein an Covid-19 gestorben sind. „Nein, nie! Sie waren alle aus einem anderen Grund in einem extrem moribunden Zustand“, erklärte Gerald Ramm. Alle seien schwerst vorerkrankt gewesen, weit über 80 oder stark übergewichtig. Unter den Vorerkrankten hätten Patienten mit nur einem Lungenflügel gegeben, mit COPD oder Krebs im Endstadium, Patienten im Koma oder mit doppelter Beinamputation und ähnliche Fälle. „Da hätte auch eine Fliege im Nasenloch gereicht.“

Regierungsmaßnahmen grenzen an „Wahnsinn“:

Am Ende des Interviews fragte Michael Hauke, ob der Bestatter keine Angst habe, sich selbst mit Covid-19 anzustecken. „Nein, Angst habe ich keine, sonst könnte ich – wie auch Pfleger oder Ärzte – meinen Beruf nicht ausüben“, erklärte Gerald Ramm. Er habe zwar Respekt vor einer Krankheit, die gefährlich ist und die wie andere Infektionskrankheiten auch tödlich enden könne, doch die komplette Wirtschaft eines Landes und das gesamte Lebensgefühl einer Gesellschaft an die Wand zu fahren, finde er nicht nur völlig unangemessen, sondern das grenze an „Wahnsinn“. Schließlich sei Covid-19 nicht die Pest.



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