Bargeldabschaffung: In Dänemark wird kaum noch bar bezahlt

Veröffentlicht von Redaktion
Symbolbild: CC BY-NC-ND 2.0 / Flickr.com / European Central Bank
Dänemark ist, genauso wie seine skandinavischen Nachbarländer, auf dem Weg in eine digitale und bargeldlose Gesellschaft weit fortgeschritten. Die allermeisten finanziellen Handlung werden bereits von den Banken und somit auch vom Staat überwacht. Selbst Kinder und Jugendliche verwenden dort häufig bargeldlose Zahlungsmittel.

„Bargeld ist gedruckte Freiheit“:

Länder wie Dänemark und Schweden haben die Nutzung von Bargeld bereits weitgehend eingeschränkt oder abgeschafft. Befürworter der Bargeldabschaffung feiern den Rückgang von Banküberfällen und Geldautomaten-Sprengungen. Zum erste Mal in Dänemarks Geschichte gab es ein ganzes Jahr keine Banküberfälle. Doch zu welchem Preis?

 

Totale Überwachung und Verlust der Privatsphäre:

In Dänemark verliert Bargeld seit Jahren stetig an Bedeutung und spielt im Alltag kaum noch eine Rolle. Die Corona-Krise hat diesen Trend weiter beschleunigt. Banken haben kaum noch Bargeldreserven in ihren Filialen. Anfang 2021 wurde Bargeld nur noch in zwölf Prozent der Bezahlvorgänge verwendet.

Die Folgen der Bargeldabschaffung sind fundamental: Jede Zahlung wird überwachbar und zurückverfolgbar: Die Banken und somit auch der Staat wissen ganz genau, wann Sie an welchem Ort für wie viel Geld einkaufen waren. Jeder Cent kann nachverfolgt werden. Anonyme Käufe von Gold, Silber oder Bitcoin sind nicht mehr möglich, wenn dieses Überwachungs- und Kontrollsystem perfektioniert wird. Sollte Ihnen das Bankkonto gesperrt werden, sind Sie vom Zahlungsverkehr abgeschnitten.




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