Auch Bremer Kliniken haben zu wenig Patienten und müssen Personal entlassen – News 23

Auch Bremer Kliniken haben zu wenig Patienten und müssen Personal entlassen

Von wegen Corona-Krise: Ein Bremer Klinikverbund muss zahlreiche Mitarbeiter entlassen, weil es nicht genug Patienten gibt. Im Rheinland-Pfälzischen Ingelheim wird ein Krankenhaus aufgrund von Patientenmangel sogar komplett geschlossen.

Symbolbild: CC BY 4.0 / wikimedia.org / Antti Yrjönen

„Kliniken an Belastungsgrenze“, hieß es noch am 16. Dezember in der Tagesschau. Nur wenige Tage später wurde bekannt, dass einige Kliniken massenweise Personal entlassen, weil es nicht genug Patienten gibt, um den Betrieb zu finanzieren.

Symbolbild: Creative Commons (CC0) / pikist.com

Der Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) muss im neuen Jahr sein Personal reduzieren, um die deutlich gesunkene Auslastung seiner Häuser in Mitte, Ost, Nord und Links der Weser zu kompensieren, berichtet der WESER KURIER. Die Vollzeitstellen sollen stark reduziert  und die Leiharbeit drastisch heruntergefahren werden. Die Einrichtungen des Klinikverbunds haben nicht genug Patienten, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Eine Auslastung von lediglich 60 Prozent reiche nicht aus. Im Frühjahr sei eine Finanzspritze notwendig, um einen Kollaps abzuwenden.

Ein Krankenhaus im Rheinland-Pfälzischen Ingelheim muss mitten in der vermeintlichen Corona-Krise den Betrieb sogar komplett einstellen. Die Klinik befindet sich im Insolvenzverfahren und entlässt zum Jahreswechsel ca. 200 Mitarbeiter. Der Grund: Es gibt nicht genug Patienten.

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